Viag Interkom, das heutige
o2, war
1999
der erste deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber, der Tarife speziell für die Nutzung
zu Hause anbot.
Vodafone und
T-Mobile
zogen später nach, so dass lediglich
E-Plus nach wie vor auf
Festnetznummern auf dem
Handy verzichtet. Die Sprachtarife wurden
nach dem Start der
UMTS-Netze auch durch mobile
Internet-Tarife ergänzt, die zur Nutzung in einer
Homezone gedacht waren.
Interessant kann ein solches Angebot beispielsweise in einem Wochenendhaus sein,
wenn man dort keinen Festnetz-Anschluss anschaffen möchte. Auch an einem Standort, wo
zwar UMTS, nicht aber ein kabelgebundener Breitband-Internet-Anschluss
verfügbar ist, wäre ein solches Preismodell die Chance auf Breitband-Internet.
Vodafone und o2 haben ihre UMTS-Zuhause-Tarife inzwischen durch eigene
DSL-Angebote ergänzt.
o2 hat den UMTS-basierten surf@home-Tarif für
Neukunden zwar wieder aus dem Programm genommen. Dafür haben die Münchner
Surf-Optionen für die
Genion-Tarife eingeführt, die sich speziell für
die Nutzung in der Homezone eignen.
WebVolume-1000-Tarif zunächst bis Anfang August verlängert
Vodafone fährt beim Internet-Zugang für die Nutzung zu Hause ebenfalls weiterhin
zweigleisig und hat gerade erst seinen Tarif
WebVolume 1000 mit 1 000 MB
monatlichem Inklusivvolumen verlängert. Sollte das Angebot eigentlich zum Monatsende
auslaufen, so ist es nun bis mindestens 5. August weiter verfügbar. Eine weitere
Verlängerung bis zum Herbst ist denkbar, wie die Vodafone-Pressestelle gegenüber
teltarif.de erläuterte. Dann jedoch soll es zu Veränderungen des Tarifs
kommen.
Wie das neue Angebot aussehen wird, konnte die Pressestelle auf Anfrage noch
nicht sagen. Denkbar sei eine Veränderung des Inklusivvolumens. Allerdings sei es
auch nicht ausgeschlossen, dass sich am derzeitigen Monatspreis von 19,95 Euro
etwas ändert.
Vorerst keine echte Flatrate für die Zuhause-Nutzung
Eine echte Flatrate für die Nutzung an einer
bestimmten Adresse ist laut Vodafone-Pressestelle derzeit nicht geplant. Als
Alternative zum Tarif WebVolume 1000 gibt es derzeit den Tarif
WebStarter für 5 Euro monatliche
Grundgebühr und die WebFairFlat
zum Monatspreis von 29,95 Euro.
Der WebStarter bietet keine Inklusivleistungen. Stattdessen surfen die Kunden
zum Minutenpreis von 4 Cent. Die WebFairFlat ist eigentlich ein Volumentarif
mit 5 GB monatlichem Inklusivvolumen. Dabei gilt aber die Fair-use-Policy. Das
über die 5 GB hinausgehende Volumen wird erst dann berechnet, nachdem der Kunde
in zwei aufeinander folgenden Monaten die Grenze überschritten haben.
Für die bundesweite Nutzung gibt es inzwischen eine echte
Online-Flatrate von Vodafone. Diese
kostet 34,95 Euro im Monat, kann aber nicht als eigenständiger Tarif, sondern nur
als Option gebucht werden, so dass für den "Grundtarif" weitere Kosten anfallen. Bei
der Flatrate behält sich Vodafone vor, ab einem Verbrauch von 10 GB im
Abrechnungszeitraum die Performance bis zum nächsten Rechnungslauf auf
GPRS-Niveau zu begrenzen.