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Handy-Ortung: Die Dienste, die Kosten und die Missbrauchs-Gefahr
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Aktuelle Handy-Ortungsdienste in der Preisübersicht

Es gibt zahlreiche Dienste zur Handy-Ortung. Die Zahl wächst ständig, da die Anwendung immer populärer
wird. Bei der Auswahl der Dienste sollten Interessenten nicht nur auf die Nutzungspreise achten,
sondern zum Beispiel auch darauf, dass nicht mehr als nur die gesetzlich vorgeschriebenen Daten
bei der Registrierung vom Anbieter erfasst werden. Hier folgt eine kurze Übersicht zu verfügbaren
Ortungsdiensten in alphabetischer Reihenfolge, die beileibe nicht alle Angebote auf dem Markt
abdeckt:
-
AOL Friendsfinder: Erlaubt es,
Mitglieder der Buddyliste aus dem Chatprogramm orten. Dazu muss der Freund vor der
Suche die Ortung akzeptieren. Preis: ab 3 Euro pro Monat, inklusive zwölf Abfragen.
-
Avetana:
Es fällt keine Grundgebühr an. Jede Abfrage kostet 49 Cent. Eine MMS mit
Kartendarstellung schlägt mit 1 Euro zu Buche. Praktisch: Avetana sendet
regelmäßig eine Kontroll-SMS, um Missbrauch zu verhindern.
-
Björn-Steiger-Stiftung: Die Stiftung ist
spezialisiert auf Notfälle und arbeitet auch mit der Polizei zusammen. Im Notfall ist eine
kostenlose Ortung über die 112 möglich. Reiseservice für Auslandsnotfälle bietet man ab
4 Euro pro Monat an. Interessant für Eltern: Es gibt einen besonderen Kinderdienst
ab knapp zehn Euro im Monat, Handy inklusive.
-
Cognid:
Dieser Service lässt sich nur nutzen, wenn die Unterschrift der zu ortenden Person vorliegt.
Es stehen zwei Tarife zur Auswahl: Bei 4 Euro Grundgebühr kosten Abfragen
39 Cent. Dieser Preis sinkt auf 19 Cent, wenn man bereit ist 7,50 Euro
monatlich zu zahlen.
-
FindWhere: Der
holländische Anbieter, der ehemals unter dem Namen Teydo firmierte, beschränkt sein
Angebot auf Handys mit GPS-Chip. Es stehen drei Tarife zwischen 12 und 37 Euro
Monatsgebühr zur Auswahl, die bis zu 16 000 Abfragen pro Monat enthalten.
Hinzu kommt eine einmale Aktivierungsgebühr, die je nach Tarif von 37 bis 100 Euro
reicht.
-
Mecomo:
Den Handyfinder von Mecomo kann man für 3 Euro pro Monat nutzen. Suchanfragen
kosten jeweils 25 Cent. Vor der Nutzung muss der Gesuchte den Service mit einer
Kontroll-SMS genehmigen.
-
Mobiloco: Ein Service für
unterwegs. Per Handy lässt sich abfragen, ob Freunde oder fremde Flirtpartner in der Nähe
sind. Pro Monat werden dafür vier Euro fällig, 25 Abfragen inklusive. Ohne
Grundgebühr kostet jede Ortung knapp 2 Euro. Wer sich finden lassen möchte,
willigt bei jeder Anfrage per SMS ein.
-
Mista Vista: Dieser Dienst
arbeitet ohne Grundgebühr. Jede Anfrage kostet 99 Cent. Die Zustimmung der
Gegenseite ist auch hier erforderlich.
-
o2: Der Mobilfunk-Betreiber bietet mit dem
Handy-Finder einen Service, mit dem die Kunden sich in
einem späteren Verlustfall die Position ihres eigenen Handys
im Internet anzeigen lassen können. Die Positionsbestimmung erfolgt dabei über die so genannte
Funkzelle, in der das Handy gerade eingebucht ist.
-
piCOS: Auch bei piCOS
fällt keine Grundgebühr an, Abfragen kosten 49 Cent. Die Ortung muss der Gesuchte
per SMS genehmigen.
-
Track your kid: Ein
Service speziell für Eltern. Es stehen verschiedene Preismodelle zur Auswahl, entweder
mit fester Grundgebühr oder ohne feste Vertragsbindung. In jedem Fall ist aber eine
Einrichtungsgebühr von 10 Euro, respektive 20 Euro zu bezahlen.
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Eltern und Kinder in der Telekommunikation
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Inhaltsverzeichnis:
1. Einfach spontan den Aufenthaltsort abfragen, geht nicht
2. Handy-Ortung und die Frage des Datenschutzes
3. Aktuelle Handy-Ortungsdienste in der Preisübersicht
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