Auch der Provider
TelDaFax bietet nun Internet per Satellit im
2-Wege-Verfahren an.
Wie alle andere Provider auch, realisiert TelDaFax den Dienst jedoch nicht selbst,
sondern setzt auf einen der beiden Vorleister. Die Wahl ist auf Eutelsat mit dem tooway-System
gefallen, während die
Deutsche Telekom wie
berichtet seit
gestern auf Astra und
Astra2Connect
setzt.
all DSL heißt die Produktschiene bei TelDaFax.
Die Hardware besteht aus einer Satellitenschüssel mit einem
Durchmesser unter einem Meter, einer leistungsfähigen Sende- und Empfangseinheit
sowie einem DOCSIS-Modem für den direkten Anschluss an den Rechner oder das
Netz im Haus. Für den Dienst setzt Eutelsat Ku-Band-Kapazitäten auf dem Satelliten
EUROBIRD 3 ein. Die benötigten Hub-Dienste erbringt die Eutelsat-Tochter Skylogic
über ihren Skypark Teleport in Turin, Italien.
2-MBit/s-Downstream für 49,95 Euro monatlich
Mit all DSL können die TelDaFax Kunden Daten mit bis zu 2048 kBit/s aus dem Internet
herunterladen und mit bis zu 156 kBit/s im Rückkanal versenden.
Der einmalige Bereitstellungspreis
beträgt 99 Euro, die einmaligen Anschaffungskosten für das Hardware-Paket betragen
299 Euro. Hinzu kommt eine Versandkostenpauschale in Höhe von 19,95 Euro.
Der Tarif für die zeitlich unbegrenzte Nutzung des Dienstes liegt bei 49,95 Euro im
Monat bei monatlicher Zahlweise.
Möchte der Verbraucher das Hardwarepaket nicht
auf einmal bezahlen, besteht für 15 Euro im Monat zusätzlich die Möglichkeit, das Hardwarepaket zu finanzieren. Der
Gesamtpreis pro Monat liegt damit dann bei 64,95 Euro. Entscheidet sich der Kunde
dagegen für eine jährliche Zahlweise, kostet der Dienst ohne Hardware
43,95 Euro. Die Mindestvertragslaufzeit
liegt in allen Fällen bei 24 Monaten.
all DSL nutzt die Fair
Access Policy (FAP) die eine gleichmäßige Verteilung der Bandbreite
auf alle Nutzer durchführt und die Nutzung von bis zu 4 GB monatlich
ermöglicht. Für diesen Zweck wird über verschiedene Zeitintervalle
das übertragene Datenvolumen ermittelt.
Was nach Erreichen der Grenze von vier Gigabyte geschieht,
ist derzeit noch nicht bekannt.