Vor etwa zwei Wochen stellten wir die
Nimbuzz-Software vor,
mit der verschiedene
Instant Messenger am
Handy
und am PC genutzt werden können. Die Handy-Software bietet darüber hinaus die Möglichkeit,
über
Skype zu telefonieren. Dabei können die Nutzer entscheiden,
ob die Verbindung über das
Internet - also beispielsweise über
UMTS oder einen
WLAN-Hotspot - oder
über eine lokale Einwahlnummer hergestellt werden soll.
Jetzt hat Nimbuzz eine neue Version seiner Software für
Symbian-Smartphones
veröffentlicht. Diese ist nun auch in deutscher Sprache verfügbar und unterstützt auch die
Internet-Telefonie über Anbieter, die das SIP-Protokoll verwenden.
Das VoIP-Angebot des österreichischen Mobilfunk-Marktführers A1 ist bereits vorkonfiguriert, so dass nur noch die Benutzerdaten
eingegeben werden müssen.
Alternativ können beliebige andere SIP-Konten, beispielsweise von GMX,
sipgate oder bellshare, konfiguriert
werden. Dazu muss neben Benutzername und Passwort auch die Adresse des verwendeten
Proxy-Servers eingegeben werden.
Lokale Einwahlnummer nur für Skype
Im Gegensatz zu Skype steht für die SIP-Provider allerdings die lokale Einwahlnummer
nicht zur Verfügung. Wer VoIP nutzen möchte, muss somit auf die Verbindung via Internet
zurückgreifen. Da es nicht möglich ist, den Internet-Zugang für Skype und SIP einzeln
auszuwählen, werden dann auch die Skype-Verbindungen über UMTS oder WLAN
hergestellt.
Wer Nimbuzz schon bisher verwendet hat, erhält beim Einloggen nun den Hinweis,
dass eine neue Version verfügbar ist. Diese kann anschließend heruntergeladen und auf
dem Handy installiert werden. Neue Nutzer erhalten automatisch die aktuelle Version,
die auch die SIP-Nutzung ermöglicht.