Im multimedial vernetzten Haushalt dient der
Arbeits-PC mitunter als Medienzentrale. Von ihm soll beispielsweise
Musik per Funk oder Kabel ins Wohnzimmer übertragen werden. Doch in
der Praxis scheitern auf Musik spezialisierte Geräte noch häufig am
digitalen Rechtemanagement
(DRM), wie die Zeitschrift
c't (Ausgabe
11/08) berichtet.
"Wer im Internet aber häufig DRM-geschützte Musik kauft oder
mietet, kann sie nicht auf allen Geräten abspielen", sagt
c't-Experte Sven Hansen. Letztlich helfe nur ein genauer Blick vor
dem Kauf eines Abspielgerätes auf den Beipackzettel, welche Formate
das Gerät unterstützt.
Gleichzeitig von Wohn-, Schlaf- und Gästezimmer aus ohne
Beschränkungen auf das komplette Medienarchiv aus Videos, Fotos,
Musik und HD-Filmen samt
Internet-Diensten zuzugreifen, ist derzeit
nur schwer zu realisieren. "Eine Rundum-Sorglos-Lösung, die alle
individuellen Bedürfnisse erfüllt, die sich so simpel wie ein
klassischer Fernseher bedienen lässt und die nicht über
unterschiedliche Formate oder Kopierschutzsysteme stolpert, gibt es
derzeit leider nicht", sagt Hansen.