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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Microsoft lockt mit Rabatten für Suchmaschinen-Klicks22.05.2008
11:35 Rabatte für Kunden, die über Microsofts Suchmaschine Produkte kaufen
Im Wettlauf mit dem Suchmaschinenriesen Google
setzt Microsoft jetzt auf Rabatte: Kunden, die über Microsofts
Suchmaschine Live Search im Internet Produkte bei bestimmten Händlern
finden und kaufen, bekommen künftig zehn Prozent und mehr des Preises
zurückerstattet. Unterdessen gerät der weltgrößte Softwarekonzern im
Wettkampf mit dem Suchmaschinen-Primus weiter ins Hintertreffen. Nach
jüngsten Zahlen der US-Marktforschung ComScore konnte Google den
Abstand zu seinen Verfolgern im vergangenen Monat in den USA weiter
ausbauen.
Die Rabatte will das Unternehmen aus den Anzeigeneinnahmen finanzieren, kündigte Microsoft-Gründer Bill Gates auf einer Konferenz am Firmensitz in Redmond (US-Bundesstaat Washington) an. Bislang beteiligten sich den Angaben zufolge rund 700 Einzelhändler im Internet an dem Programm "cashback". Zu den Partnern zählen Online-Shops wie eBay oder der US-Buchhändler Barnes & Noble. Abstand vergrößert sichIm Suchmaschinengeschäft rangiert Microsoft seit Jahren deutlich hinter den Rivalen Google und Yahoo! Im April vergrößerte sich der Abstand zum Marktführer nach jüngsten Zahlen der Marktforscher aus Reston (Virginia) erneut. In den USA entfielen in diesem Monat 61,6 Prozent der Suchanfragen auf die Suchmaschine von Google gegenüber 59,8 Prozent, die der Marktführer noch im März verbuchte. Die Anteile von Yahoo! und Microsoft gingen dagegen weiter zurück: Yahoo!, die Nummer zwei im Suchmaschinen-Markt, kam auf einen Anteil von nur noch 20,4 Prozent gegenüber 21,3 Prozent im März. Microsoft musste ebenfalls Einbußen hinnehmen, der Anteil schrumpfte von 9,4 Prozent im März auf nun 9,1 Prozent. Microsoft wollte zuletzt mit einer milliardenschweren Übernahme des Internet-Portals Yahoo! zu Marktführer Google im Online-Suchanzeigen-Markt aufrücken. Yahoo! lehnte das Angebot jedoch als zu niedrig ab. Nach unbestätigten Berichten erwägt Microsoft nun alternativ, das Suchanzeigengeschäft und die erfolgreiche Asien-Sparte des Internet-Konzerns zu kaufen. Dass ein solcher Schritt Microsoft stärken könnte, bezweifeln Beobachter allerdings. Er glaube nicht, dass vom Standpunkt des Konsumenten aus eine Suchtechnologie automatisch besser wird, "wenn man zwei Technologien und Geschäfte zusammenlegt", sagte Jason Avilio, Analyst bei der Investment-Firma Kaufman Brothers L.P. "Google hat eine Marke, die als Synonym für die Suche steht."
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dpa / Marie-Anne Winter
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