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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 27.05.2012 |
An der Flatrate scheiden sich die Geister22.05.2008
00:00 Warum Vieltelefonieren unfair sein kann und was andere Nutzer davon haltenInhaltsverzeichnis:1. Werbung und Wahrheit2. teltarif-Leser diskutieren: Wie flat ist eine Flatrate? 3. So vermeiden Sie Ärger mit Ihrem TK-Anbieter
Beim Telefonieren mit der besten Freundin fliegt die Zeit nur so dahin.
Schnell sind zwei, drei Stunden vertelefoniert. "Auf die Uhr schauen",
denken jetzt Nutzer von Flatrate-Tarifen, "brauchen wir ja weder
bei Festnetz-Telefonaten noch beim Surfen". Dass Flatrates nicht immer flat sind und die
Anbieter ihre Werbeversprechen oft nicht beim Wort nehmen, haben wir Ihnen bereits
erläutert. Wie an anderer Stelle vorgestellt gibt es Flatrate-Tarife von
verschiedenen Anbietern, die entweder Gespräche ins
Festnetz, in bestimmte
Mobilfunknetze
oder Datentarife zum Pauschalpreis versprechen.
In den vergangenen Wochen sorgten jedoch einige Flatrate-Anbieter wie
Arcor,
congstar oder die Betreiber der
E-Plus-Marke
Base, mit spontan verschickten Kündigungen für Unruhe unter den Nutzern.
nächste Seite: teltarif-Leser diskutieren: Wie flat ist eine Flatrate?
Arcor zum Beispiel drohte einer Kundin mit Kündigung der Auslandsflat 1, da diese regelmäßig und ausgiebig nach Polen telefonierte. Sie solle ihr Telefonverhalten ändern oder die Flatrate-Option kündigen. Für die Dame kam diese Aufforderung überraschend, da sie sich bewusst für die Auslandsflat 1 entschieden hatte. Nach eigenen Angaben erreichte sie eine Gesprächszeit von rund zwei Stunden täglich. Eine gewerbliche Nutzung, wie Arcor es ihr vorwarf, lag nach eigenen Angaben nicht vor, da die Telefonate dem reinen Privatvergnügen dienten. Vieltelefonierer rechnen sich für den Anbieter nicht
Der Anbieter aus dem angesprochenen Beispiel, Arcor, hält ein solches Gesprächsaufkommen
für unwahrscheinlich: Ein Privatkunde könne gar nicht 50 Stunden oder mehr
im Monat allein ins Ausland telefonieren. Man müsse schließlich auch schlafen, eventuell arbeiten
oder sonstige Dinge des alltäglichen Lebens verrichten. Des Weiteren telefoniere der Nutzer schließlich
auch ins Festnetz und mobil. Doch 50 Stunden im Monat entsprächen, verteilt auf 30 Tage, einer
Nutzung von etwas mehr als eineinhalb Stunden täglich, die im Rahmen einer privaten Nutzung durchaus zu vertreten sind.
Diese Nutzer, die regelmäßig und viel zum Flat-Tarif telefonieren, sind den Telekommunikationsanbietern
allerdings sprichwörtlich ein Dorn im Auge: Bei ihrer Preis-Kalkulation gehen sie davon aus,
dass es vor allem Menschen gibt, die ihre Flatrate nicht übermäßig beanspruchen und sich allein wegen der
Kostenübersicht für eine Flatrate entscheiden. Ende der
90er Jahre kamen die ersten Flatrate-Tarife für
Probe-Angebote wie zum Beispiel aktuell von o2, drei Monate Festnetz-Flat vom Handy für insgesamt 15 Euro, ohne weitere Vertragsverpflichtungen, konnten durch diese Mischkalkulation erst möglich werden. An dieser Stelle wird gerne der Vergleich zu All-You-Can-Eat-Angeboten in der Gastronomie herangezogen: Da alle Kunden den gleichen Preis zahlen, finanzieren diejenigen, die weniger essen, die Gäste mit, die das Buffet gleich mehrmals stürmen. Da aber alle gleichermaßen satt werden, hat sich dieses Geschäftsmodell bewährt. Den meisten Umsatz macht der Wirt sowieso mit den Getränken, die nicht im Pauschalangebot enthalten sind. Dementsprechend verhält es sich bei den Telefonflatrates, bei denen Gespräche in andere Netze oder zu Sonderrufnummern extra abgerechnet werden. Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
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