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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Verwirrende Abrechnung beim 8-Cent-Discounter maXXim21.05.2008
16:27 Erste Erfahrungen mit der neuen Drillisch-Marke
Seit einigen Tagen ist die Drillisch AG
mit einer neuen Mobilfunk-Marke am Start. maXXim nennt sich
das Prepaid-Produkt im T-Mobile-Netz,
das zuerst vor allem durch den günstigen Minuten- und SMS-Preis
von 8 Cent in alle Netze auf sich aufmerksam machte. Viele Details blieben allerdings
offen, bis maXXim die ersten SIM-Karten ausgeliefert hatte.
So wollte die Pressestelle auf Anfrage von teltarif.de keine Auskunft darüber geben, ob für die Aktivierung der Karte eine Bonitätsprüfung durchgeführt wird. Dagegen spricht zunächst die Prepaid-Abrechnung, aber dafür spricht, dass Aufladungen wie zum Beispiel auch beim o2-Discounter Fonic über das Bankkonto des Kunden abgewickelt werden. Erste Kunden-Erfahrungen zeigen nun, dass eine Bonitätsprüfung nur dann durchgeführt wird, wenn der Kunde die automatische Guthaben-Aufladung aktiviert. Alternativ kann man die anfallenden Beträge aber auch selbst überweisen. Im Kontomanager, der unter der Kurzwahl 9577 zu erreichen ist, wird zudem die Möglichkeit angeboten, wie bei einer Original-T-Mobile-Prepaidkarte XtraCash aufzuladen. Unterschiedliche Preisangaben bei Abfrage auf verschiedenen WegenDie Existenz des Kontomanagers und die Möglichkeit der Guthaben-Abfrage über die auch bei der XtraCard üblichen USSD-Steuercodes zeigen, dass es sich bei maXXim um ein echtes Prepaid-Produkt handelt. Allerdings sorgen Kontomanager und Guthaben-Abfrage per USSD-Code auch für Verwirrung. maXXim-Kunden berichten, dass sie 6 statt der erwarteten 5 Euro Startguthaben angezeigt bekommen. Dafür werden pro Gesprächsminute 9 statt der versprochenen 8 Cent vom Guthaben abgezogen. Offenbar arbeitet maXXim also mit einem ähnlichen Trick wie blau.de, das zu seinem Start ebenfalls einen niedrigeren Minutenpreis als vom Netzbetreiber vorgesehen realisieren wollte. Blau arbeitete seinerzeit mit Gutschriften, um den Kunden den beworbenen Minutenpreis von 17,9 Cent alle Netze anzubieten, während bei einem Gespräch zunächst 19 Cent pro Minute vom Guthaben abgezogen wurden. Pressestelle: Korrekter Guthaben-Stand nur per SMS und im Online-ToolDie maXXim-Pressestelle erklärte auf Anfrage von teltarif.de, für den Kunden maßgeblich seien nicht die Guthaben-Abfragemöglichkeiten, die T-Mobile als Netzbetreiber zur Verfügung stellt. maXXim biete die Möglichkeit, den tatsächlichen Guthaben-Stand im Online-Tool auf der Anbieter-Homepage einzusehen oder per kostenloser SMS anzufordern. Hier werden die korrekten Preise genannt. Dennoch ist es für den Kunden wenig zufriedenstellend, wenn er auf verschiedenen Wegen unterschiedliche Preise angezeigt bekommt. maXXim hofft nach Angaben der Pressestelle, das Problem bei einer künftigen SIM-Karten-Generation lösen zu können. Denkbar wäre, den Zugang zum Kontomanager zu sperren und auch die USSD-Codes des Netzbetreibers abzuschalten.
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