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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Microsoft gibt Yahoo! nicht auf20.05.2008
09:32 Übernahme von Yahoo! bleibt weiter Option
Nach der gescheiterten Übernahme des
Internet-Portals
Yahoo! will der Software-Riese
Microsoft nicht zurückstecken.
Der Konzern
strebe derzeit zwar keine Übernahme, dafür aber
eine andere Form der Zusammenarbeit mit Yahoo an, teilte
Microsoft mit. Ziel sei es, "die Online-Dienste und das
Anzeigengeschäft zu verbessern und auszubauen". Wie
die Alternative zur Übernahme genau aussehen
könnte, schreibt Microsoft aber nicht. Das Wall
Street Journal (WSJ) berichtete allerdings, Microsoft habe
Yahoo einen Kooperationsvertrag vorgeschlagen, demzufolge
Yahoo Anzeigen von Microsoft in seiner Suchmaschine schalten solle.
Der Komplett-Aufkauf von Yahoo! bleibe dennoch weiterhin eine Option,
erklärte Microsoft-Generaldirektor Steve Ballmer in einem Interview
mit der ungarischen Wirtschaftswochenzeitung
Figyelö. Zu diesem
Zwecke werde Microsoft möglicherweise auch mit dem Yahoo!-Investor
Carl Icahn gesondert verhandeln. Dieser hatte die Ablehnung der
letzten Microsoft-Offerte in Höhe von 47,5 Milliarden US-Dollar
(30,6 Milliarden Euro) durch Yahoo!-Chef Jerry Yang massiv kritisiert.
"Derzeit sprechen wir nicht über einen Komplett-Aufkauf von Yahoo!, sondern suchen nach anderen Lösungen", sagte Ballmer in dem Interview, dessen Wortlaut die Zeitung auszugsweise im Internet veröffentlichte. "Doch wir halten uns die Option offen, dass wir ein Angebot für Yahoo! als ganzes unterbreiten, oder wir verhandeln mit Aktionärsrebellen wie zum Beispiel Carl Icahn", fügte er hinzu. Die Print-Ausgabe des Figyelö mit dem gesamten Interview erscheint an diesem Donnerstag. Balmer mit Eiern beworfenAm Sonntag hatte Microsoft in Redmond (Washington) mitgeteilt, dass die Gespräche mit dem Suchmaschinenanbieter wieder aufgenommen wurden. Dabei wolle man unter anderem die Möglichkeiten einer "Transaktion" ausloten, hieß es in der Erklärung. Welche Art von Transaktionen Microsoft anstrebt, konkretisierte das Unternehmen darin nicht. Für einen späteren Zeitpunkt sei eine komplette Übernahme jedoch nicht ausgeschlossen, hielt die Unternehmensmitteilung fest. Ballmer war am Montag nach Budapest gereist, um ein Kooperationsabkommen mit der ungarischen Regierung zu unterzeichnen, mit dessen Hilfe der Gebrauch von Computern und die Nutzung des Internets in breiteren Bevölkerungsschichten popularisiert werden sollen. Am Nachmittag hielt er einen Vortrag an der Budapester Wirtschaftsuniversität. Dabei wurde er von einem Microsoft-Gegner mit Eiern beworfen, denen er jedoch auszuweichen vermochte. Der Störenfried wurde aus dem Saal geleitet.
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AFP / dpa / Anja Zimmermann
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