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Samsungs Dual-SIM-Handy SGH-D880 im teltarif-Test18.05.2008
17:58 Einfache Handhabung des Geräts, zum Teil aber schlechte SprachqualitätInhaltsverzeichnis:1. Hat Samsung es besser als andere Handy-Hersteller gemacht?2. Minuspunkte in puncto Sprachqualtität, Aussetzer im o2-Netz 3. Auf UMTS müssen die Nutzer des SGH-D880 verzichten
Ende 2006 wurde von einem in
Deutschland eher unbekannten chinesischen Unternehmen das erste
Dual-SIM-Handy präsentiert. Seit vergangenem Jahr bietet
der Handyhersteller General Mobile mehrere
Geräte für die Nutzung von zwei
SIM-Karten an, und seit kurzem ist auch ein Modell von Samsung
auf dem deutschen Markt: Das SGH-D880 ist das
erste Dual-SIM-Handy eines namhaften Herstellers, das in Deutschland erhältlich ist. Das
Samsung SGH-D880 kostet in diversen Online-Shops
rund 230 Euro ohne und 1 Euro bei Abschluss eines neuen Mobilfunkvertrags.
Ob Samsung ein besseres Dual-SIM-Handy gefertigt hat als die anderen Hersteller, haben
wir in einem Test untersucht.
Das etwas andere Samsung-HandyWie viele andere Mobiltelefone des koreanischen Herstellers ist auch dieses Modell ein Slider - nur etwas "dicker" als andere aktuelle Modelle, aber ebenfalls in schlichtem Schwarz gehalten. Auch der Lieferumfang überrascht nicht: Akku, Ladegerät, Headset, Datenkabel und eine CD-ROM mit Software liegen dem Gerät bei. Das Gerät macht einen guten Eindruck. Am Slider wackelt nichts und die Tastatur wirkt stabil. Beim Einlegen der Mobilfunk-Karte wird hingegen die Besonderheit offensichtlich: Das Gerät verfügt über zwei SIM-Karten-Slots. Nach dem Einlegen von zwei Karten (Nutzung auch mit nur einer SIM-Karte möglich) und dem Starten des Gerätes erfolgt die PIN-Abfrage. Danach müssen beide Karten mit einer bis zu sechs-stelligen selbst gewählten Bezeichnung versehen werden. Diese dient lediglich der Unterscheidung für den Nutzer selbst. Zudem kann festgelegt werden, welche der beiden Karten die primäre, sprich bevorzugte SIM sein soll. Vom Hersteller ist die SIM-Karte in Slot 1 als primäre Karte voreingestellt, dies kann aber auch gleich geändert werden. Die Initialisierung der Karten nimmt dann einige Sekunden in Anspruch, bevor das Gerät einsatzbereit ist. Auf dem 2,3-Zoll-Display befinden sich neben den üblichen Angaben wie Datum, Uhrzeit, Akkustand und Profil-Icon jeweils zwei Balken für die Mobilfunkversorgung im oberen und den Informationen zu den Netzbetreibern im unteren Display-Bereich. Die kleinen Ziffern 1 und 2 kennzeichnen die primäre und sekundäre SIM und deren Netzversorgung. Einfaches Konzept für die Nutzung von zwei SIM-Karten
Wird gerade die "zweite" Karte häufiger zum Telefonieren genutzt, muss nicht
immer die zusätzliche Taste vor Gesprächsbeginn gedrückt und auch kein manueller
Tausch der beiden SIM-Kartenvorgenommen werden. Es reicht aus, die Konfiguration
der beiden Karten anzupassen. Dies kann über das einmalige Drücken der besagten
Taste im Standby-Modus oder über das Menü (Einstellungen - SIM Karten Verwaltung)
getan werden. Dort kann der Parameter "primär" für Karte 1 oder 2
festgelegt werden. Dies führt allerdings zu einem Neustart des Gerätes, welcher
einige Sekunden in Anspruch nimmt, auch das erneute Eingeben der PINs erfordert
und somit nur dann sinnvoll ist, wenn die Einstellungen längerfristig
beibehalten werden sollen.
Wenn gerade telefoniert wird und ein zweiter Anruf auf der anderen Nummer eingeht, so kann das Gespräch angenommen und über die Taste an der linken Geräteseite zwischen den Gesprächspartnern bequem hin- und hergewechselt werden. Was mit einem zweiten Anruf auf der gleichen Nummer passiert, ist abhängig von den Einstellungen für die Rufumleitung, so wie bei anderen Mobiltelefonen auch. Kontaktdaten können sowohl von beiden Mobilfunkkarten und dem Telefonspeicher genutzt werden oder aber nur von den SIM-Karten oder dem Telefonbuch allein. Diese Einstellungen können im Menü vorgenommen werden. Auf dem Telefon können 1000 Kontakte mit je zehn Nummern und weitere Kontakt-Infos wie Adresse, Notizen, usw. gespeichert werden. Es gibt zwar eine gemeinsame Anrufliste für beide SIM-Karten, die Einträge mit so ist eine einfache Anrufverwaltung möglich. Rufumleitungen, Anrufsperren, usw. können seblstverständlich für beide Karten separat festgelegt werden.
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