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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
Tk-Umsätze: Der BITKOM sieht die rote Null kommen15.05.2008
14:48 Marktstudie: Nach Konsolidierung bleiben drei Telekommunikations-Riesen übrigInhaltsverzeichnis:1. Die Zahl der Anbieter wird abnehmen2. Deutsche haben 2007 so viel telefoniert wie noch nie
Die Zahl der Anbieter wird abnehmen, die Nutzung von Festnetz,
Handy und Internet wird zunehmen.
Die verbleibenden Anbieter dürfen allerdings nicht mit weiter steigenden Umsätzen rechnen, da
die Nutzungspreise weiter zurückgehen und die Kunden vermehrt auf
Flatrate-Tarife setzen. Zu diesem nicht überraschenden
Ergebnis kommt das Strategieberatungs-Unternehmen
Booz Allen Hamilton in einer
aktuellen Studie. Interessant ist aber das Ausmaß der erwarteten Umsatzwachstums-Abschwungs:
Der verschärfte Wettbewerb zwischen etablierten Festnetz- und
Mobilfunk-Anbietern,
Kabelnetz-Betreibern und Wiederverkäufern
um dieselben Kunden könnte einen drastischen Verfall der Gesamtmarge im Markt für
Transportdienste von bis zu 25 Prozent verursachen, warnen die
Marktbeobachter.
nächste Seite: Deutsche haben 2007 so viel telefoniert wie noch nie
Vor allem durch eine zunehmende Nutzung des mobilen Internets und von Diensten wie E-Commerce, Bezahldienste im Internet oder werbefinanzierte Angebote entstünde ein Bedarf an immer höherer Leistung. Der Bandbreitenbedarf der Datenübertragung werde sich voraussichtlich in den kommenden Jahren verzehnfachen. Gleichzeitig erwarteten die Kunden sinkende Festpreise, so die Autoren der Studie. Diesen Trends könnten die Telekommunikationsanbieter nur durch eine konsequente Konsolidierung und Effizienzsteigerungen im Zugangsgeschäft begegnen. Langfristig würden sich auf dem deutschen Markt nur drei Telekommunikations-Riesen mit integrierter, flächendeckender, breitbandiger "Multi-Access"-Infrastruktur (Fest- und Mobilfunknetz) und jeweils mindestens 25 Prozent Marktanteil durchsetzen, so Booz Allen Hamilton. "Durch die Synergien und Skaleneffekte können diese Unternehmen sämtliche Kundensegmente umfassend bedienen und dennoch ihre Fixkosten deutlich verringern. Größenvorteile sind auch bei der Erschließung des wachsenden Geschäfts mit digitalen Diensten und Inhalten wie zum Beispiel DigitalTV oder Portale erfolgskritisch", sagt Stefan Eikelmann, Telekommunikationsexperte und Sprecher der deutschen Geschäftsführung von Booz Allen Hamilton.. Wer die Komplexität der Integration und Konsolidierung als erster bewältige, sichere sich einen langfristigen Wettbewerbsvorteil. High-Speed-Noon in den StädtenÜber die Marktchancen entscheiden nach Ansicht der Autoren der Studie die Highspeed-Zugänge, der Wettbewerb verlagere sich zunehmend vom Zugangs- ins Dienstegeschäft und vom heutigen ADSL (2 MBit/s) zu immer schnelleren Kabel-, VDSL- und Glasfaser-Zugängen. Um allerdings die immensen Investitionen in die Aufrüstung der entsprechenden Infrastrukturen zu refinanzieren, bräuchten die Anbieter einerseits eine kritische Masse im Endkundengeschäft sowie eine bessere "Positionierung für die hochprofitable Vermarktung von attraktiven Inhalten und Services". Zum Showdown werde es in den Städten kommen: "Technische und wirtschaftliche Bedingungen erlauben es nur zwei bis drei Anbietern pro Straßenzug, eine Infrastruktur für mehr als 50 MBit/s anzubieten. 'First Mover' sind auch hier klar im Vorteil", erklärt Eikelmann. Wer einmal Fuß gefasst habe, bleibe in seiner Region wahrscheinlich dominanter Anbieter und könne seine Einzugsgebiet im Wettstreit um Breitband-Kunden langfristig abstecken.
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