T-Mobile hat die bundesweite
Modernisierung
seines Mobilfunknetzes abgeschlossen. Nach Angaben des Netzbetreibers wurde an mehr
als 20 000 Basisstationen die Systemtechnik gewechselt. Damit reduziert
das Unternehmen nicht nur seinen Stromverbrauch um 30 bis 40 Prozent. Auch die
GPRS-Erweiterung
EDGE
wird nun flächendeckend angeboten, wie T-Mobile mitteilte.
EDGE ermöglicht den mobilen Internet-Zugang
mit einer Performance von bis zu 220 kBit/s im Downstream bzw. 110 kBit/s
im Upstream. Ursprünglich wollte die Telekom-Mobilfunktochter
den Ausbau schon Ende letzten Jahres abgeschlossen haben.
Danach wurde die Vollversorgung für Ende März
versprochen. Mit einigen Wochen Verspätung ist EDGE nun nach T-Mobile-Angaben
tatsächlich in ganz Deutschland
verfügbar.
Neben T-Mobile forciert auch Vodafone die Aufrüstung
seines GSM/GPRS-Netzes. Neben ländlichen Regionen sind die Düsseldorfer inzwischen
auch in einigen Städten mit EDGE vertreten. Von der Flächendeckung ist das Netz
allerdings noch weit entfernt. Dafür ist das
UMTS/HSDPA-Netz
von Vodafone weiter ausgebaut als das 3G-Netz der Telekom-Mobilfunktochter.
Als dritter Netzbetreiber hat auch o2 angekündigt, im Laufe
des Jahres EDGE einzuführen. Dabei wird jedoch nicht
an einen flächendeckenden Ausbau gedacht. Parallel erweitert der viertgrößte deutsche
Mobilfunk-Netzbetreiber auch sein UMTS-Netz. E-Plus hat
als einziger deutscher Mobilfunk-Netzbetreiber bislang keine Pläne, EDGE einzuführen.
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