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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Google will Mobilfunk auf TV-Frequenzen29.03.2008
18:28 Vorstoß für die Freigabe von ungenutzten Frequenzbereichen
Google konnte bei der 700-MHz-Frequenzauktion in den USA zwar keine
Mobilfunkfrequenzen ersteigern und Beobachter mutmaßen sogar, Google habe
möglicherweise bewusst den etablierten Mobilfunk-Konkurrenten den Vorzug
gelassen. Allgemein wird es Google aber als Verdienst angerechnet, im Vorfeld der Auktion die Diskussion um offene
Vergabeprinzipien bei der Frequenzvergabe angestoßen zu haben.
Google fordert Freigabe der "White Spaces"Nun macht der Suchmaschinen-Konzern erneut Lobbyarbeit für die Öffnung des Mobilfunkmarktes in den USA. In einem offenen Brief an die Telekom-Regulierungsbehörde FCC spricht sich Google dafür aus, die so genannten "White Spaces" - ungenutzte Frequenzbereiche, die bei TV- und Radio-Kanälen sowie Veranstaltungstechnik vorgesehen sind, um Interferenzen zu vermeiden - für den Mobilfunk zu öffnen. "Ein Großteil des Frequenzspektrums wird nicht oder nur zu wenig genutzt", appelliert Google-Anwalt Richard Whitt im Schreiben an die FCC. Mit der Freigabe der White Spaces könne "drahtloser Breitband-Zugang für alle Amerikaner" bereitgestellt werden. Es seien genügend ungenutzte Frequenzen vorhanden, um eine Vielzahl von Möglichkeiten, von kleineren Peer-to-Peer-Netzwerken bis hin einem alternativen landesweiten Funknetz, zu erschließen. Geeignete Endgeräte könnten schon ab Ende des kommenden Jahres zur Verfügung stehen. Google Vorstoß für die Freigabe der White Spaces ist nicht neu. Es gibt bereits Inititativen der IT-Industrie mit namhaften Vetretern von Microsoft über Motorola bis hin zu HP und Dell, die sich hierfür einsetzten. Die Rundfunk-Anstalten ihrerseits versuchen ihre angestammten Frequenzbereiche zu verteidigen und pochen dabei auf die Schwierigkeit, Störungen durch Interferenzen auszuschließen. Goggle hält in seinem Schreiben dagegen, mit verschiedenen Technologien wie "Spectrum Sensing" könnten die Interferenzen der Funksignale vermieden werden. Anzeige:
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