Tarifwechsel

Schwarzfunk: Telefonieren und SMS verschicken ab 4 Cent

Prepaid-Discounter senkt zum 15. April die Preise
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Der Mobilfunk-Discounter Schwarzfunk senkt die Preise. Wie das Unternehmen heute ankündigt, kostet eine Gesprächsminute und eine SMS zu anderen Schwarzfunk-Kunden ab 15. April nur noch 4 statt bisher 5 Cent. Der SMS-Preis für den Versand in andere deutsche Netze sinkt gleichzeitig von 9 auf 8 Cent.

Ebenfalls günstiger werden die Telefongespräche in die anderen deutschen Netze. Berechnet der Prepaid-Discounter hierfür bislang minütlich 25 Cent, so werden ab 15. April nur noch 18 Cent vom Guthaben auf der Prepaidkarte abgezogen. Die Mailbox-Abfrage ist wie bisher kostenlos.

Für Guthaben-Aufladungen gibt es weiterhin Bonus-Minuten, die für Telefonate zu anderen Schwarzfunk-Kunden genutzt werden können. Bei Aufladung des Guthabens um 15 Euro gibt es 30 Bonusminuten, bei 30 Euro sind es 90 Bonusminuten.

Abrechnung nur noch im Minutentakt

Allerdings kann der neue Tarif je nach Telefonierverhalten vor allem für Community-Gespräche zu anderen Schwarzfunk-Nutzern auch zu höheren Kosten führen. Die Abrechnung der Gespräche erfolgt nämlich künftig im Minutentakt, während bisher jeweils nach der ersten Gesprächsminute sekundengenau abgerechnet wurde.

Unverändert bleibt der Preis für die mobile Internet-Nutzung. Je übertragenem Megabyte zieht der Anbieter 49 Cent vom Guthaben auf der Prepaidkarte ab. Hier bleibt es bei der Abrechnung in 10-kB-Schritten. Dennoch ist der Preis mehr als doppelt so hoch wie die 24 Cent, die Mitbewerber wie simyo oder ALDI-Talk für ein Megabyte berechnen.

Für Discounter-Verhältnisse nicht mehr zeitgemäß ist insbesondere auch der Minutenpreis von 18 Cent in Fremdnetze und ins Festnetz. Das ist das Doppelte dessen, was Fonic und congstar sowie ab 1. April auch simyo und Blau in ihren Einheitstarifen berechnen - ebenfalls bei Abrechnung im Minutentakt.