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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Serverbetreiber sind neue Spam-Opfer18.03.2008
09:53 Angebliche Gefahr für die Server der Spam-Opfer
Um mehr Geld zu verdienen, werden professionelle Spammer immer dreister.
Neben Werbung für - oft gefälschte - Potenzpillen und raubkopierte
Software schafften es am Wochenende auch einige E-Mails am
Spam-Filter von teltarif.de vorbei, die vor einem aktuellen
Sicherheitsproblem auf Servern warnen. Um sich vor millionenfach
im Umlauf befindlichen Viren zu schützen, soll man einen bestimmten
Eintrag in die Datei robots.txt auf dem Web-Server vornehmen.
Gesendet wurde der Spam anscheinend an Adressen der Form webmaster@DOMAIN, so dass tatsächlich mit dem Website-Betrieb vertraute Personen diese erhalten sollten. Dennoch muss man die Website-Betreiber dringend davor warnen, dem in der Spam-E-Mail enthaltenen Aufruf nachzukommen: Der vorgeschlagene Code "Disallow: /" sperrt seriöse Roboter, insbesondere die der Suchmaschinen wie Google und Yahoo!, von der Website aus. Folglich fällt die eigene Seite nach dieser Änderung nach und nach aus dem Index der Suchmaschinen. Viren oder die nach E-Mail-Adressen suchenden Crawler der Spammer kümmern sich hingegen in der Regel nicht um die Hinweise in der Datei robots.txt. Wessen Server vorher angreifbar war, der wird auch durch diese Modifikation nicht geschützt. Absender vermutlich gefälschtVermutlich gefälschter Absender ist ein Internet-Security-Team aus Moers. Auffällig ist, dass eine in der E-Mail angegebene 0900-Nummer anscheinend nicht erreichbar ist. Insofern darf über den Zweck der Spam-Attacke gerätselt werden. Vielleicht versucht ein Inhalteanbieter, seine Positionen bei Google & Co. zu verbessern, indem er hofft, dass ahnungslose Sitebetreiber den Spam für bare Münze nehmen und die dort dargestellte Änderung durchführen, so dass deren Sites aus den Suchmaschinen fallen. Auf jeden Fall wird auch mit dieser neuen Masche der Wert des Mediums E-Mail weiter verringert. Man sollte grundsätzlich nur solchen E-Mails trauen, die von einem vertrauenswürdigen Absender stammen. Bei besonders wichtigen E-Mails sollte man auch den Absender auf geeignetem Weg prüfen - denn auch der kann gefälscht sein.
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