Der Internetprovider
callando hat unter seine Marke
CalleroDSL ein neues
DSL-Komplettpaket für 9,99 Euro im Monat
eingeführt. Im Paket enthalten sind ein DSL-Anschluss auf
Resale-Basis mit einer Bandbreite
zwischen 384 kBit/s und 16 MBit/s im Downstream - je nach Verfügbarkeit
- sowie eine Surf-
Flatrate. Für die Bereitstellung
des DSL-Anschlusses berechnet callando Neukunden einmalig 39,95 Euro. Auf
Wunsch können die Kunden auch für 39,99 Euro (inklusive Versandkosten) das
DSL-Modem Fritz!Box SL von AVM beziehen.
Die Mindestvertragslaufzeit für das DSL-Anschlusspaket beläuft sich auf
24 Monate. Weitere Kosten kommen durch den Telefonanschluss der
Deutschen Telekom hinzu, der Voraussetzung für
den CalleroDSL-Anschluss ist. Ein
VoIP-Anschluss
ist in dem Angebot nicht enthalten. CalleroDSl bot das DSL-Anschlusspaket bislang
für 14,44 Euro im Monat plus Einmalkosten von 59,95 Euro an.
Im reinen Preisvergleich mit anderen DSL-Angeboten für den
Telekom-Telefonanschluss schneidet das CalleroDSL-Angebot gut ab: Lediglich
bei Lidl finden Einsteiger und Provider-Wechsler ein ebenso günstiges
DSL-Angebot vor, bei dem Neukunden zurzeit auch keine einmaligen
Bereitstellungskosten zahlen müssen. In dem Anschlusspaket
Lidl-DSL 1000 ist allerdings
die Bandbreite des DSL-Anschlusses auf maximal 1 MBit/s im Downstream
begrenzt. Vergleicht man das CalleroDSL-Angebot mit den Anschlusspaketen der
alternativen Anbieter mit
eigenem Netz, so führen
Arcor und
Versatel mit monatlichen Grundpreisen von knapp
25 Euro und Gratis-Einrichtung bis zu einer Anschlussklasse von
DSL 6000 günstigere Offerten.
Abfrage der verfügbaren DSL-Bandbreite

Interessenten sollten deshalb vor der Tarifwahl erst überprüfen, welche
Anschluss-Bandbreite an ihrem Wohnort zur Verfügung steht. Wer bereits zu
Hause über die DSL-Leitung ins Netz geht, kann die vorhandene Kapazität
seines Anschlusses selbst vom Interface seines
DSL-Modems oder -Routers ablesen.
Einsteiger suchen am besten alternativ eine Telefonnummer eines benachbarten
Unternehmens oder Anwohners heraus und geben diese in die Abfragemaske der
Verfügbarkeitsabfrage eines DSL-Anbieters ein. Bei den Ergebnissen handelt
es sich jedoch nur um Richtwerte. Eine verlässliche Messung, wie hoch die Datenübertragungsrate am Anschluss des Kunden ist, können die Anbieter erst
dann vornehmen, wenn die DSL-Leitung auch geschaltet ist. Nähere
Informationen zu der DSL-Verfügbarkeitsprüfung erhalten Sie in unserem
entsprechenden Ratgeberartikel.
Bei der Tarifwahl sollten auch andere Vertragsbestandteile wie etwa die
Kosten für den Anruf der Hotline des Anbieters, die Mindestvertragslaufzeit
oder etwaige Nutzungsbeschränkungen in den AGB berücksichtigen. callando
führt zum Beispiel auf seiner Website eine teure
0900-Rufnummer für seinen
telefonischen CalleroDSL-Support an. Bei der DSL-Tarifwahl empfiehlt es sich
auch, sich Erfahrungsberichte mit den ausgesuchten Providern von anderen
DSL-Nutzern anzusehen - beispielsweise in Internet-Foren. Hier sind in der
Regel jedoch Unzufriedene eher anzutreffen als zufriedene Kunden.
Sie haben bei unserem Online-Forum die Möglichkeit, Ihre
eigenen Kommentare und Meinungen zu den von uns veröffentlichten
Artikeln und Anbieterseiten abzugeben oder die Meinungen anderer
teltarif-Leser abzufragen. Probieren Sie es doch einfach mal aus!