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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Sorglose Surfer machen es Cyberkriminellen leicht09.03.2008
17:20 G-DATA-Umfrage zur Internetsicherheit mit alarmierenden ErgebnissenInhaltsverzeichnis:1. Internet-Nutzung ohne Sicherheits-Software ist grob fahrlässig2. Bedrohung des Internet hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht 3. Botnetze sind die mächtigste Waffe der Cyberkriminellen 4. Bedrohung für Mobilgeräte: Real oder Panikmache?
Zu wissen, dass das Internet alles andere als eine Spielwiese ist, die man ohne
Vorbedacht betreten kann, gehört mittlerweile zur Allgemeinbildung. Die
vielfältigen Gefahren, die dort lauern - von Viren, Würmern und Trojanern, die die Rechner kapern, bis hin
zum Online-Betrug via Phishing - sind
bekannt und wer sich ungeschützt ohne aktualisierte Antiviren-Software ins Netz
begibt, handelt grob fahrlässig. "Niemand würde heute auf den Gedanken kommen,
er bräuchte seine Haustür nicht abzuschließen und könne dabei sicher vor Dieben
sein", sagt Thorsten Urbanski, Sprecher des Sicherheitsunternehmens G DATA.
nächste Seite: Bedrohung des Internet hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht
Großteil der ungeschützten Computer ist bereits infiziertBei vielen Internet-Nutzern klafft aber offenbar eine eklatante Lücke zwischen wohl vorhandenem Gefährdungsbewusstsein und den tatsächlich getroffenen Sicherheitsmaßnahmen gegen die Gefahren im Internet: 47 Prozent, also fast die Hälfte der deutschen Internet-Nutzer begeben sich ohne aktuellen Virenschutz ins Netz, so lautet das alarmierende Ergebnis einer zur CeBIT vorgestellten Umfrage von G DATA. 29 Prozent der Befragten hatten überhaupt keinen Virenschutz auf ihren Rechnern installiert und 18 Prozent hatten zwar einmal Virenschutzprogramme installiert, sich jedoch nicht um regelmäßige Updates gekümmert und waren somit ebenfalls ungeschützt. Die traurige Konsequenz, dass viele der ungeschützten Rechner mit Malware verseucht sind, lag G DATA zufolge auf der Hand. Stichproben vor Ort ergaben: 8 von 11 der ungeschützen Computer waren bereits infiziert. In Sachen Internetsicherheit unwissend und unbesorgtIm Unterschied zu anderen Umfragen zur Internetsicherheit per Web oder Telefon, war G DATA auf die Straße gegangen und hatte in Einzelinterviews in Fußgängerzonen 500 Internet-Nutzer "Face-to-Face" befragt. Auf der CeBIT präsentierte Videomitschnitte der Interviews zeigen ein teilweise erschreckendes Bild von Nutzern, die mit ihrem Unwissen in Sachen Internetsicherheit glänzen: Ja, man habe mal eine Testversion geladen, die sei aber inzwischen wohl abgelaufen, ja sicher sei man geschützt, man habe ja einen Router zu Hause, nein, man habe keinen Virenschutz, aber es sei auch noch nichts passiert - so lauteten die unbesorgten Auskünfte vieler Befragten. Für G DATA seien die Ergebnisse der Umfrage überraschend und schockierend, erklärt Thorsten Urbanski. G DATA habe mit einem Anteil von etwa 30 Prozent von nicht geschützen PCs gerechnet. 73 Prozent der Befragten, die ohne Virenschutz surfen, gaben an, Online-Banking mit ihren Rechner zu betreiben. Die Mehrheit der Befragten wusste den Ergebnissen der Umfrage zufolge nicht, dass Banken Kunden ohne Sicherheitssoftware im Schadensfall den Schadensersatz verweigern.
Obwohl andere Umfragen zur Internetsicherheit höhere Werte für den Anteil der
Rechner mit installierter Sicherheitssoftware konstatieren, hält G DATA die
Ergebnisse seiner Umfrage für verlässlich und repräsentativ, erklärte Urbanski.
So hat beispielsweise das Sicherheitsunternehmen F-Secure zur CeBIT eine Studie
zur Internetsicherheit vorgestellt, die auf der Befragung von über
1 100 Internet-Nutzern in fünf Ländern basiert. Hier gaben
95 Prozent der Befragten an, eine Sicherheitssoftware auf dem Rechner
installiert zu haben. Aber auch hier wussten nur 19 Prozent der Befragten,
dass Antiviren-Programme mehrmals am Tag aktualisiert werden müssen.
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