Schon auf der CeBIT Preview im Januar kündigte
Vodafone den neuen Service Messenger PC
an. Auf der CeBIT in Hannover können sich Interessenten
den Dienst auf dem Vodafone-Stand in der Praxis ansehen. Die Software wird
auf der Vodafone-Homepage
kostenlos zum Download angeboten und die Kunden können den Service auch
kostenfrei nutzen.
Sobald der Messenger PC gestartet wird, werden eingehende Anrufe auf der
Vodafone-Handynummer parallel auch auf dem PC signalisiert. Der Kunde kann
dann selbst entscheiden, wo er das Gespräch entgegennimmt. Vorteil im
Ausland: Wer das Telefonat am PC annimmt, zahlt nichts
für den eingehenden Anruf.
Bei PC-Nutzung keine Roaming-Kosten im Ausland
Bei abgehenden Gesprächen gelten die gleichen Konditionen wie am Handy innerhalb
Deutschlands. So kann ein Flatrate-Kunde mit
seinem Pauschaltarif auch vom Ausland aus nach Deutschland telefonieren,
während bei der Nutzung des Handys Roaming-Kosten anfallen würden.
Innerhalb Deutschlands sind die Kunden bei Nutzung des neuen Dienstes,
der für Geschäftskunden unter dem Namen IP-Phone Pro vermarktet
wird, über den PC auch dann unter der gewohnten Handynummer erreichbar,
wenn sie sich außerhalb der Vodafone-Funkversorgung befinden - beispielsweise
in Stahlbeton-Bauten, im Keller oder Hinterhof, wo die Funkwellen ausbreitungsbedingt
nur noch schwach oder gar nicht ankommen.
Auch der SMS- und MMS-Versand
sowie die Videotelefonie sind vom Computer
aus möglich. Eingehende Mitteilungen kommen parallel am Handy und am PC an.
Gespräche von PC zu PC sind - wie auch bei anderen VoIP-Angeboten
üblich - kostenlos.
Modem-Software künftig im Handy integriert
Vorantreiben will Vodafone ferner die mobile Internet-Nutzung.
Dabei soll die Einwahl ins World Wide Web auch für Kunden vereinfacht werden,
die keine Laptop-Modemkarte oder keinen USB-Stick besitzen. In den meisten
Fällen lassen sich auch UMTS-Handys
als Modem nutzen.
Dazu müssen jedoch in der Regel zuerst entsprechende Treiber und die
Zugangs-Software auf dem PC installiert werden, während die Modems für den
USB-Anschluss des Computers die entsprechenden Tools in der Regel schon
integriert haben, wobei sich die Software beim ersten "Kontakt" mit dem
Computer automatisch installiert.
Vodafone stellt auf der CeBIT erste Handys vor, bei
denen die Modem-Software ebenfalls schon "eingebrannt" ist. Zunächst handelt
es sich dabei um eine reine Messe-Vorführung, um die Funktionsweise zu
zeigen. Künftig soll diese Funktion aber in neuere Handys von Haus aus
integriert werden.
Wie die Vorführung auf der Messe zeigte, werden die Treiber und die
Software nach der USB-Verbindung von Handy und PC automatisch installiert.
Nach etwa zwei Minuten öffnet sich ein Fenster, in dem auf Knopfdruck die
Internet-Verbindung hergestellt werden kann.
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