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Offiziell: Apple iPhone ab 14. März bei o2 in Irland

Netzbetreiber hat Tarife veröffentlicht
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Wie erwartet wird das Apple iPhone ab 14. März auch in Irland offiziell verkauft. Nach Großbritannien bringt o2 auch auf der grünen Insel das Kulthandy exklusiv auf den Markt. Wie in den anderen Ländern, in denen das iPhone bereits verkauft wird, gibt es auch in Irland das 8-GB-Modell und die 16-GB-Variante. Die Verkaufspreise sind mit denen bei T-Mobile in Deutschland identisch. Das heißt, die kleinere Version wird mit Vertrag für 399 Euro verkauft und das neue 16-GB-iPhone kostet 499 Euro.

Apple iPhone 8GB

Die Mindestvertragslaufzeit beträgt bei o2 Irland 18 Monate. Angeboten werden drei verschiedene Tarife. Die Grundgebühr für das kleinste Preismodell ist mit 45 Euro monatlich etwas niedriger als in Deutschland. Mit der Grundgebühr bekommen die Kunden 175 Inklusivminuten und 100 Frei-SMS.

Das mittlere Preismodell kostet monatlich 65 Euro. Darin sind 350 Minuten und 150 SMS bereits enthalten. Wer einen Monatspreis von 100 Euro zahlt, bekommt dafür 700 Minuten und 250 SMS. Überschreitet man das jeweilige Inklusivkontingent, so kosten die Folgeminuten in allen Tarifen 20 Cent und jede weitere SMS schlägt mit 10 Cent zu Buche.

Eine Wochenend-Flatrate wie bei T-Mobile gibt es in Irland nicht. Ferner entfallen nicht genutzte Minuten und SMS jeweils am Monatsende. Anstelle einer Flatrate für den mobilen Internet-Zugang sind in den irischen o2-Tarifen jeweils 1 GB Datentransfer inklusive. Die Mailbox-Abfrage kostet in Irland 15 Cent pro Minute und der Netzbetreiber weist darauf hin, dass die Visual Mailbox, wie sie in den USA, Deutschland, Großbritannien und Frankreich angeboten wird, zumindest zum Start in Irland nicht zur Verfügung steht.

iPhone in Italien bei TIM?

In Italien könnte das Apple iPhone bei Telecom Italia Mobile (TIM) eingeführt werden. Nach einem Bericht des Online-Portals Boy-Genius-Report wurde im Dateisystem des Musikhandys bereits die Datei TIM_Italy.bundle gefunden. Das deutet darauf hin, dass die Geräte zumindest für die Nutzung im TIM-Netz vorbereitet wurden.

Wann das iPhone auf den italienischen Markt kommt, steht allerdings noch nicht fest. Allerdings zeigt das Beispiel Irland, dass die Markteinführung in weiteren Ländern nun offenbar deutlich weniger spektakulär und mit weniger Vorlauf als beispielsweise in den USA, Deutschland und Großbritannien erfolgt.

Schon im September wurde der Start in Deutschland und Großbritannien angekündigt, der am 9. November erfolgte. Frankreich folgte wenige Wochen später, während das iPhone in den USA bereits seit Ende Juni verkauft wird. In Österreich soll das Multimedia-Handy noch im ersten Halbjahr 2008 bei T-Mobile eingeführt werden.

Neue Gerüchte um iPhone mit UMTS-Unterstützung

Unterdessen gibt es neue Gerüchte über eine UMTS-Version des Apple iPhone. Diese soll Branchenberichten zufolge mit einem Infinion-Chipsatz ausgestattet sein und im Sommer auf den Markt kommen. Bislang hatte Apple auf ein Sende- und Empfangsteil für den Breitband-Mobilfunkstandard verzichtet, da der Energieverbrauch bei UMTS-Betrieb recht hoch ist, was wiederum eine deutlich kleinere Akku-Laufzeit zur Folge hat.

Die neuen Infinion-Chipsätze, die beim UMTS-iPhone zum Einsatz kommen sollen, sind den Berichten zufolge deutlich stromsparender als bisherige Lösungen. Dadurch soll die Standby- und Gesprächszeit ähnliche Werte wie beim derzeit erhältlichen iPhone-Modell, das für den mobilen Online-Zugang neben WLAN nur GPRS und EDGE bietet, erreichen.

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