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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Vodafone startet Handy-Bezahldienst M-Paisa in Afghanistan18.02.2008
08:56 Nutzer können sich die langen Anfahrtswege zur Bank sparen
Knapp ein Jahr nach dem Start seines mobilen Bezahldienstes M-Pesa in Kenia,
startet der Mobilfunkbetreiber
Vodafone in Afghanistan ein weiteres
Geldtransfer-System. Vodafone arbeitet
dabei mit dem lokalen Money Service Provider Roshan zusammen.
Beide Unternehmen stellten auf dem
Mobile World Congress
in Barcelona
das Geldtransfersystem vor.
Eine wesentliche Neuerung des in Afghanistan M-Paisa genannten mobilen
Bezahldienstes gegenüber dem
Angebot in Kenia sind sprachbasierte Dienste, damit auch Analphabeten
das System verstehen. Weder Kenia
noch Afghanistan besitzen eine funktionstüchtige Banken-Infrastruktur,
nur wenige Menschen haben aufgrund
ihres geringen Einkommens ein Bankkonto. Über M-Paisa können die
Nutzer Rechnungen bezahlen oder
Gehälter an Angestellte auszahlen, ohne die teilweise stundenlange
Anfahrt zu einer Bank zu
unternehmen.
M-Paisa soll sich vor allem an Arbeitnehmer, die mit ihren geringen Einkommen die Familie zu Hause unterstützen, oder an Kleinunternehmen, die darüber die Gehälter an ihre Angestellten auszahlen, richten. Zum Start soll nur die Aus- und Rückzahlung von Mikrokrediten möglich sein, Vodafone und Roshan arbeiten dafür mit Micro-Financing-Institutionen vor Ort zusammen. Später sollen auch Geldtransfers zwischen einzelnen Personen, die M-Paisa nutzen, möglich sein. Zunächst müssen die Nutzer Geld auf einem Konto hinterlegen, das sie dann mit dem Handy per SMS verwalten können. Die Entgelte, die die Anbieter den Nutzern berechnen, liegen je nach Transaktionsart zwischen drei und zehn Prozent des jeweiligen Geldbetrags, monatliche Grundgebühren fallen nicht an. Vor dem Zugriff aufs M-Paisa-Konto durch Fremde - beispielsweise bei einem Verlust oder einem Diebstahl des Handys - soll eine spezielle PIN schützen. M-Paisa startet zunächst mit 50 M-Paisa-Filialen in den größeren Städten fast aller Provinzen Afghanistans, später wollen die Anbieter den Dienst auch in den Dörfern anbieten. Dabei sollen auch Banken, Supermärkte, Tankstellen und andere Verkaufsstellen in das mobile Bezahlsystem eingebunden werden. Roshan erreicht nach eigenen Angaben Hunderttausende von Micro-Finance-Kunden in Afghanistan. 1,6 Millionen Kunden in KeniaIn Kenia arbeitet Vodafone mit Safaricom zusammen, hier zahlen die Handy-Shops des Netzbetreibers die Gelder aus. Seit dem Start im März 2007 zählt M-Pesa bereits 1,6 Millionen Kunden, die rund 200 Millionen Transaktionen im Monat vornehmen. Nach Angaben von Vodafone liegt der durchschnittliche Überweisungsbetrag bei 30 Euro. Aber auch Firmen nutzen den Service: Safaricom bezahlt Gelegenheitsarbeiter und verteilt 40 000 geringwertige Geldpreise an seine Kunden, die M-Pesa nutzen. In Zukunft sollen auch Renten, Strom, Wasser und andere regelmäßig zu zahlende Beträge mit M-Pesa bezahlt werden können. Weitere Berichte vom Mobile World
Congress in Barcelona
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| RE: Wucher ? | rainbow | 18.02.08 21:53 | |||||||
| Wucher ? | PitRum | 18.02.08 12:11 | |||||||
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