T-Mobile: Mehr Kostensicherheit bei mobilen Datenverbindungen
12.02.2008 12:50
Netzbetreiber zufrieden mit der T-Mobile Dayflat
Mobile Datenverbindungen über den schnellen
Mobilfunkstandard UMTS und
HSDPA, aber auch über das
nahezu flächendeckend verfügbare EDGE,
gewinnen für T-Mobile immer mehr an Bedeutung. In diesem
Jahr sollen damit erstmals die Umsätze von SMS
übertroffen werden. Philipp Humm, Deutschland-Chef von T-Mobile,
äußerte sich im Gespräch mit teltarif.de am Rande des
Mobile World Congress in Barcelona
zufrieden mit dem Start der zum Monatsbeginn
eingeführten Dayflat.
In Verbindung mit einem HSDPA-USB-Stick können Kunden
mit bis zu 3,6 MBit/s mit ihrem Laptop mobil im Internet surfen
und E-Mails bearbeiten. Die Kosten sind dabei auf 4,95 Euro
pro Kalendertag für Vertragskunden
und 7,95 Euro Prepaid-Karteninhaber
begrenzt, für letztere gilt bis Ende April ein Sonderpreis von ebenfalls
4,95 Euro.
T-Mobile verspricht mehr Kostensicherheit
Gründe für den Erfolg der Dayflat liegen aus Sicht des Netzbetreibers
nicht nur in der einfachen Nutzung, sondern auch im überschaubaren Preis
für einen einzelnen Surftag. Ziel des Angebotes sind Menschen,
die gelegentlich unterwegs online gehen wollen. Das Modell, hier nicht
wie üblich nach der übertragenen Datenmenge in Megabyte, sondern pro Nutzungstag
abzurechnen, werde vom Verbraucher auch deswegen angenommen, weil dieser die
entstehenden Kosten genau abschätzen kann.
Auch für andere Preismodelle im Bereich der mobilen
Datenübertragung, wie etwa die seit Jahren bekannten
Datenpakete, sollen ähnlich
erfolgreiche Wege wie bei der Dayflat beschritten werden.
Humm kündigte an, dass T-Mobile bei weiteren Datentarifen
im Jahresverlauf Maßnahmen umsetzen werde,
um dem Verbraucher mehr Kostensicherheit geben und ein besseres Gefühl für die Preise zu ermöglichen.
Genaue Details zu den einzelnen Maßnahmen oder möglicher
Kombinationen daraus, wollte Humm heute allerdings noch nicht
verraten.
Ein Blick auf Wettbewerber in
Deutschland und ausländischen Märkten zeigt, dass die Liste der
Möglichkeiten lang ist. So deckelt beispielsweise
E-Plus sein
250-MB-Datenpaket
bei maximal 85 Euro pro Monat.
Onereduziert in Österreich die
Übertragungsgeschwindigkeit, wenn man die vereinbarten
Datenvolumina deutlich überschreitet, anstatt die über das
Inklusivvolumen hinausgehenden Daten kostenpflichtig zu machen.
Wünscht man auch weiterhin volle Geschwindigkeit, kann man
weiteres Datenvolumen einfach per SMS nachkaufen.
Man darf
gespannt sein, welche Lösung oder welche Kombination
der zur Verfügung stehenden Instrumente T-Mobile hier
für seine deutschen Kunden auswählen wird.
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