Touchscreen-Handy für Navigation, Mobiltelefonie und mobiles Internet
Wie im Voraus angekündigt, stellte
Garmin auf dem
Mobile World Congress in Barcelona sein
nüvifone vor - eine
Mischung aus PND und Business-Phone. Die einzigen vier eingeschränkt
funktionstüchtigen Geräte lagen abgeschirmt in einem Glaskasten, so dass ein
echter, kurzer Praxis-Test nicht durchführbar war. Zudem sind immer noch nicht
sämtliche technischen Features des nüvifones bekannt. Ein Feeling, was den User
ab dem dritten Quartal 2008 erwartet, vermittelte aber auch der Dummy, den teltarif
auf der Messe für ein paar Minuten in die Hand gedrückt bekam.
UMTS und HSDPA on Board
nüvifone Web-Browser
Die verwendeten Materialien wirken hochwertig, die Verarbeitung lässt auf
den ersten Blick keine Schwäche erkennen. Der 3,5 Zoll große
Touchscreen-Bildschirm nimmt fast die gesamte
Frontfläche ein, Zusatztasten für Rufannahme oder zum Beenden des Gesprächs sind
nicht vorhanden. Alles wird über die auf dem Bildschirm auftauchenden Icons gesteuert.
Das nüvifone liegt gut in der Hand, ist ca. 1,2 Zentimeter flach und die
seitlich eingearbeiteten Tasten, beispielsweise zur Regulierung der Lautstärke,
sind problemlos zu erreichen. Zum Gewicht lässt sich nicht viel sagen, da der
Dummy ohne Akku ausgestattet war.
Für die Datenübertragung kommen beim nüvifone UMTS,
HSDPA und GPRS
zum Einsatz. Weitere Connectivity wird über Bluetooth
und WLAN gewährleistet. Die integrierte
Kamera knipst Bilder mit drei Megapixel, ein
Blitzlicht war auf den ersten Blick nicht zu erkennen.
TMC nur gegen Aufpreis
Bei der GPS-Navigation verzichtet Garmin
auf einen TMC-Empfänger. Wer aktuelle Verkehrsmeldungen in die Routenführung
eingliedern möchte, kann dies über zusätzliche - dann allerdings kostenpflichtige -
Dienste tun. Geplant ist, dass dem Käufer unterschiedliche Kartensoftwarepakete
zur Verfügung stehen. Das Angebot geht von West- über Osteuropa bis hin zu
Nordamerikakarten. Die Daten sind dabei auf einem integrierten
Flashspeicher hinterlegt. MP3-Musikdateien
können über den seitlichen Kartenslot eingespeist werden.
Beim Preis hüllt sich Garmin ebenso in Schweigen, wie zu der Frage, ob das
nüvifone auch im Paket mit einem Mobilfunkvertrag später beim Netzbetreiber
erhältlich sein wird.
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