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web'n'walk-Stick von T-Mobile im Test01.02.2008
11:13 Neue T-Mobile Tages-Flatrate "DayFlat" ab heute buchbarInhaltsverzeichnis:1. Inbetriebnahme des web'n'walk-Stick sehr einfach2. Theoretisch bis zu 3,6 MBit/s mit der Prepaid-Karte
Zur CeBIT-Preview Mitte Januar überraschte der Bonner Netzbetreiber
T-Mobile mit der
Ankündigung, künftig
auch Tagesflatrates für seine
Datentarife web'n'walk anbieten zu wollen. Diese sind ab heute buchbar.
Dabei können nicht nur Vertragskunden die neue Tagesflatrate buchen, sondern
auch Prepaid-Kunden. Sie bekommen für
einmalig 99,95 Euro
sogar einen USB-Stick, der als
UMTS/HSDPA-Modem
fungiert, sowie ein Startguthaben
von 10 Euro, mit dem die Kunden bereits zwei Tage die
Datenflatrate nutzen können. Den web'n'walk-Stick, der den Kunden eine
theoretische Geschwindigkeit von 3,6 MBit/s bietet, haben wir
in den vergangenen Tagen einem Test unterzogen.
nächste Seite: Theoretisch bis zu 3,6 MBit/s mit der Prepaid-Karte
Inbetriebnahme: Echtes Plug & PlayDas USB-Modem von T-Mobile, das in dem Xtra-Pack enthalten ist, kommt in einer Packung zum Kunden, die etwa die Größe einer Pralinenschachtel hat und etwa so hoch ist wie Zigarettenschachtel. In der Umverpackung befindet sie ein Papp-Inlay, das sich zu beiden Seiten aufziehen lässt. Wer allerdings die kleine Aufschrift "vorne" nicht beachtet, kippt den UMTS-Stick direkt auf seinem Tisch aus.
Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach. Unter allen aktuellen Apple- und Windows-Systemen installieren sich Software und Treiber des Sticks selbst, nachdem der web'n'walk-Stick in den USB-Port gesteckt wurde. Die Installation dauerte in unserem Test nur wenige Minuten und wir mussten lediglich beantworten, welche Sprache wir bevorzugen. Danach startet der web'n'walk-Manager, die Software, die den Stick ansteuert, automatisch, die PIN der SIM wird abgefragt und der Nutzer kann online gehen. Software ohne Anzeige des Datenvolumens
Unter "Mehr" kann der Nutzer SMS über die SIM-Karte verschicken und eine Fehler-Diagnose aufrufen. Über einem weiteren Link können dann zusätzliche Einstellungen getroffen werden. Hier kann die Abfrage der PIN ein- und ausgeschaltet werden oder aber der Netzstandard, der zum Onlinegehen verwendet werden soll, ausgewählt werden. Die Auswahl des Netzes ist vor allem dann sinnvoll, wenn das UMTS-Netz nur schwach vorhanden ist, aber zum Surfen ausreicht. Die Software würde dann unter Umständen in das GSM-Netz wechseln, welches gegebenenfalls eine größere Feldstärke aufweist. Ein anderes Anwendungsgebiet der manuellen Netzwahl ist die Fahrt mit einem ICE. Denn der Wechsel zwischen UMTS und GSM, wie es ihn vor allem bei der Durchfahrt von Städten gibt, lässt die Datenverbindung einfrieren, sodass flüssiges Surfen nicht möglich ist. Ein Wechsel der Betriebsart während einer Verbindung ist nicht möglich.
Was der Software fehlt, ist eine Anzeige des verbrauchten Traffics. Bei der
Datenflatrate Dayflat ist das zwar nicht wichtig, wer aber eine andere
Karte aus dem Netz von T-Mobile - im Xtra-Pack hat der Stick einen Netz-Lock -
in das Geräte einlegt, zahlt den verbrauchten Traffic. Hier wäre eine
Software-Kontrolle wünschenswert.
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