Fünf Monate nach dem
Vermarktungsstart senkt
der Prepaid-Discounter
Fonic zum 1. Februar
die Preise. Pro Gesprächsminute und
SMS werden
künftig 9,0 Cent berechnet. Beim bisherigen Fonic-Tarif kostete die
Minute und SMS in alle deutschen Netze 9,9 Cent. Die Abfrage der
Mailbox bleibt kostenlos und für mobiles
Internet über
GPRS
werden weiterhin 24 Cent je übertragenem Megabyte berechnet.
Wie der im o2-Netz arbeitende Discounter
mitteilte, werden Bestandskunden automatisch auf den neuen Tarif umgestellt.
Ferner sei das Guthaben auf den Prepaidkarten
nun unbegrenzt verfügbar, auch wenn der Kunde erst nach sechs Monaten
oder später wieder eine Aufladung tätigt.
Fonic erläuterte in einer Mitteilung zum neuen Tarif, die Preissenkung
sei möglich, da die Bundesnetzagentur im Dezember
die Terminierungsentgelte für die Netzbetreiber gesenkt hat. Der
Discounter gebe diesen Kostenvorteil mit der Preissenkung an seine
Kunden weiter.
Allerdings stehen die Mobilfunk-Discounter mit Minutenpreisen von 9,9
und 10 Cent neuerdings auch verstärkt unter Druck. So startete
simply letzte Woche einen Tarif, mit dem die
Kunden rund um die Uhr für 8,5 Cent pro
Minute in alle deutschen Netze telefonieren können. Im Gegensatz zu Fonic
profitieren bei simply aber die Bestandskunden nicht von dieser
Preissenkung.