Apple soll seine Verkaufsprognosen für das
iPhone massiv gesenkt haben. Das berichtet die
chinesischprachige Wirtschaftszeitung Economic Daily News unter Berufung auf
Komponenten-Zulieferunternehmen aus Taiwan. So erwarte Apple für das zweite
Finanzquartal des laufenden Jahres, das im März endet, nur noch einen Absatz von
1 bis 1,2 Millionen Stück. Als internes Ziel habe der Hersteller zuvor
eine Stückzahl von 2 Millionen Exemplaren vorgegeben.
Als Grund für die Korrektur der Verkaufsprognosen werden die Absatzzahlen des
iPhones in Europa genannt, die die Erwartungen des Herstellers verfehlt hätten.
In Großbritannien wurde mit
190 000 verkauften iPhones die erwartete Verkaufszahl von
200 000 Stück nicht erreicht und auch in Deutschland gab es Berichte, das iPhone verkaufe sich nicht so gut wie
erwartet.
Nach den gestern vorgelegten Rekordzahlen für das
laufende Geschäftsjahr konnte Apple im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2,3 Millionen iPhones absetzen. Insgesamt sollen seit dem Marktstart des Kulthandys im vergangenen Juni über 4 Millionen Exemplare des iPhones verkauft worden
sein. In den USA erreicht das Apple-Handy bei den Smartphones mit 19,5 Prozent Marktanteil
bereits Platz Zwei.