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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Yahoo! will bei Umbau hunderte Stellen streichen22.01.2008
18:01 Umstrukturierung soll zu mehr Erfolg im Konkurrenzkampf mit Google führen
Der Internet-Konzern Yahoo! will bei seinem
Umbau laut US-Medienberichten hunderte Arbeitsplätze streichen. Es
könnten rund 700 Mitarbeiter oder fünf Prozent der Belegschaft
betroffen sein, meldete die Finanznachrichten-Agentur
Bloomberg heute
unter Berufung auf informierte Kreise. In den Zeitungen
Wall Street Journal und
New York Times war dagegen weniger
präzise von einigen hundert Jobs die Rede. Auf den Stellenabbau
sollten Neueinstellungen in Schwerpunkt-Bereichen folgen, hieß es
dort zugleich. Gegen Ende 2008 wolle Yahoo! dadurch wieder die
gleiche Beschäftigtenzahl wie jetzt haben. Mit dem Umbau will Yahoo!
besser mit dem erfolgreicheren Rivalen Google konkurrieren.
Yahoo! werde die Pläne voraussichtlich kommende Woche zusammen mit den aktuellen Zahlen für das vierte Quartal bekanntgeben, hieß es in den Berichten. Das Unternehmen steht derzeit unter starkem Wettbewerbsdruck des Branchenführers Google bei Internet-Anzeigen und im Suchmaschinen-Geschäft. Außerdem bekommt Yahoo! auch zunehmend Konkurrenz durch populäre Plattformen wie Facebook, YouTube oder MySpace. Im Sommer hatte nach mehreren schwachen Quartalen der Firmenmitbegründer Jerry Yang den Posten des Konzern-Chefs vom langjährigen CEO Terry Semel übernommen. Auch in Europa stehen die Aktivitäten des Unternehmens auf dem Prüfstand. Im November kündigte Europa-Chef Toby Coppel an, dass schwächelnden Bereichen bis zum ersten Quartal 2008 Schließung oder Verkauf drohten. Während Yahoo! in den USA insgesamt zwar mehr Besucher zählt als Google, hat der Konkurrent im Anzeigengeschäft dennoch die Nase vorn. Im November entfielen nach Angaben des Marktforschungsunternehmens ComScore 59 Prozent der Suchanfragen auf Google gegenüber 22 Prozent bei Yahoo!. Yang hatte bereits angekündigt, dass sich das Unternehmen künftig auf Kernbereiche konzentrieren und sich von einigen Geschäftsfeldern trennen wolle. dpa / Anja Zimmermann
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