Erst die Hälfte der BenQ-Beschäftigten hat einen neuen Job
18.01.2008 09:28
3300 Mitarbeiter wurden durch Insolvenz zunächst arbeitslos
Rund 16 Monate nach der Insolvenz des
Handyherstellers BenQ Mobile hat erst rund die Hälfte der ehemals
1 800 Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen einen neuen Job gefunden.
Bislang seien 912 ehemalige BenQ-Beschäftigte aus den Standorten
Kamp-Lintfort und Bocholt vermittelt worden, sagte eine Sprecherin
der Transfergesellschaft PEAG in Essen. Zudem habe es vereinzelte
Austritte aus der Transfergesellschaft etwa wegen Schwangerschaft,
Elternzeit oder Tod gegeben. Insgesamt waren Anfang vergangenen
Jahres 1 756 BenQ-Mitarbeiter in die Qualifizierungsgesellschaft
übergetreten. Im April 2007 war von 200 vermittelten Jobs und
300 in Aussicht stehenden Vermittlungen die
Rede.
Am 29. September 2006 hatte die ehemalige
Siemens-Mobilfunksparte
Insolvenz anmelden müssen,
nachdem der taiwanische Mutterkonzern
seine Zahlungen an die Tochtergesellschaft eingestellt hatte. Rund
3 300 Menschen in Kamp-Lintfort, Bocholt und
München verloren dadurch
ihre Arbeit.