Auf den Geräten soll auch die Skype-Software laufen
Als Intel im vergangenen
September seine Roadmap für das mobile Internet vorstellte, hatte der Chiphersteller eine neue
Kategorie von mobilen Endgeräten angekündigt. Die Mobile Internet
Devices (MID), so Intels Wortschöpfung, sollten wie auch
UMPC-Mini-Notebooks auf Basis der neuen, stromsparenden Menlow-Plattform
arbeiten. Auf der CES in Las
Vegas werden nun erste MID-Prototypen verschiedener Hersteller vorgestellt.
BenQ zeigt einen MID-Prototypen mit
4,8-Zoll-Touchscreen-Display, WLAN und 3,5G-Mobilfunk zum
Surfen, E-Mails-Verschicken, Online-Stellen von Videos und Bildern oder zum Besuch
von Community-Websites. Die chinesischen Hersteller Lenovo und Aigo zeigen MID-Prototypen
auf Basis eines Linux-Betriebssystems, ebenfalls mit Touchscreen-Bildschirm.
Obwohl die Hersteller keine technischen Details herausgaben, wird im Internet
berichtet, die beiden Protypen würden in der zweiten Jahreshälfe zunächst auf
dem asiatischen Markt erscheinen.
Gleichzeitig gaben der VoIP-Anbieter Skype und Intel auf der CES eine Kooperation für MIDs
bekannt. Ziel der Kooperation sei es, die Skype-Software auf MID-Geräten
lauffähig zu machen, damit Skype-Sprach- und Video-Telefonate auf MIDs geführt
werden können.