Pünktlich zum neuen Jahr startet der
Vollanschluss-Anbieter
Versatel
mit neuen Tarifen für seine Neukunden. Dabei verabschiedet sich der
Anbieter von seinen bisherigen Bündel-Paketen und setzt künftig wieder
auf eine modulare Bauweise seiner Tarife. Der Kunde soll und kann also selbst
entscheiden, was er braucht und was nicht. Als Basis für das neue
Versatel-Tarifangebot dient ein
DSL-Anschluss
mit 2 MBit/s Downstream
samt
Flatrate sowie einem
ISDN-Anschluss.
Bei diesem kosten Gespräche
ins deutsche Festnetz je nach Uhrzeit und Ziel zwischen 1,5 und
4,9 Cent pro Minute. Der Basisanschluss
kostet monatlich
19,90 Euro.
Kunden, die mehr Bandbreite benötigen, können entsprechende Zusatzmodule
buchen, müssen für diese dann aber naturgemäß zahlen. 4 MBit/s Bandbreite
kostet monatlich
5 Euro mehr,
6 MBit/s monatlich
10 Euro
und 16 MBit/s
monatlich
15 Euro
mehr. Somit kostet ein
ISDN-Anschluss mit DSL 16000
monatlich 34,90 Euro - Telefongespräche kosten extra. Eine Telefonflatrate
ins deutsche Festnetz ist als Modul für
7,50 Euro monatlich buchbar.
Im günstigsten Fall zahlt der Kunde also für eine Doppelflatrate mit
2-MBit/s-Anschluss 27,40 Euro monatlich.
Keine Preissenkung bei Premium-Paket

Die teuerste Variante
kostet 42,40 Euro monatlich und beinhaltet 16 MBit/s und die Doppelflatrate.
Zu allen Tarifen ist außerdem eine Versatel-SIM-Karte für Flatrate-Verbindungen vom
Handy ins Festnetz buchbar. Diese kostet monatlich
5 Euro extra, zusätzliche SIM-Karten
weitere 9,99 Euro.
Ein Sicherheitspaket von McAfee schlägt mit weiteren
2,50 Euro zu Buche. Eine Dreifach-Flatrate mit Sicherheitspaket
kostet also 49,90 Euro in der Modulbauweise.
Bislang berechnete der Anbieter im Bundle 49,99 Euro. De facto gibt
es also keine Preissenkung bei gleicher Leistung. Der Kunde kann lediglich
Bestandteile, die er nicht benötigt, aus dem Tarif herausstreichen.
Vergleicht man den Versatel-Premium-Tarif mit dem aktuellen Preisführer
HanseNet, so steht Versatel
mit den neuen Tarifen nicht gut da:
Ein Anschluss mit ISDN-Features, DSL 16000 und einer Doppelflatrate kostet
bei HanseNet aktuell
31,90 Euro,
bei Versatel kostet das gleiche
Tarifmodell 42,40 Euro. Immerhin: Bei Versatel bekommt der Kunde
garantiert ISDN, während HanseNet immer häufiger auf NGN und somit auf
Telefonie über die Breitbandleitung setzt. Wer sich mit einem
2-MBit/s-Anschluss ohne Telefonflatrate zufrieden gibt, der
liegt mit dem neuen Versatel-Basisanschluss in etwa auf dem Preisniveau
von Mitbewerbern wie Tele2 oder Carpo.
Einen direkten Preisvergleich nach Ihren Bedürfnissen bekommen Sie
über unseren neuen
Doppelflatrate-Rechner.
Zwei Jahre Vertragslaufzeit, Module nicht für Bestandskunden

Wie alle Versatel-Tarife haben auch die neuen, ab Mittwoch Mittag buchbaren
Tarife eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren. Sie gelten nur für Neukunden
des Anbieters bzw. für Kunden, deren Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren
bereits abgelaufen ist.
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