Test

Drei günstige Einsteiger-Handys im Vergleich

Samsung SGH-M300, Sony Ericsson K220i und Nokia 1200
AAA

Top-Handys wie dem Apple iPhone oder dem Samsung SGH-F700 (Qbowl) gehören zurzeit die Schlagzeilen, doch viele Handynutzer begnügen sich mit einfacheren Mobiltelefonen. Für die Mehrheit der Handybesitzer reichen schließlich die Telefonie- und die SMS-Funktion aus, teilweise soll noch ein Musikplayer oder eine Digitalkamera mit an Bord sein. Solche einfachen Einsteiger-Handys eignen sich zum Beispiel auch für

Mobilfunkkunden, die sich für einen Prepaid-Tarif oder den Anschluss eines Mobilfunk-Discounters entscheiden, die in den meisten Fällen keine Handys zum Subventionspreis anbieten. Oder als Handy fürs Kind, wenn die Eltern dem drängenden Wunsch des Nachwuchses nach einem eigenen Handy nachgeben wollen.

Wer auf der Suche nach einem Handymodell mit Grundfunktionen ist, kann bares Geld sparen, wenn er sich nicht gerade für ein kürzlich neu herausgekommenes Gerät entscheidet. Wir haben drei solcher Handymodelle, die schon etwas länger auf dem Markt sind, miteinander verglichen. Das Einsteigergerät Nokia 1200 ist schon ab 30 Euro erhältlich, das Sony Ericsson K220i ab 57 Euro, und das Klapphandy Samsung SGH-M300 kostet ab 65 Euro.

Die Ausstattung

Das Samsung SGH-M300 Wer zum teureren Gerät greift, erhält auch mehr für sein Geld. Das Samsung SGH-M300 bietet mehr Funktionen als das Nokia 1200. Es besitzt ein klares TFT-Display mit einer Auflösung von 128 mal 160 Pixel und 65 536 Farben, eine VGA-Kamera (640 mal 480 Pixel) mit diversen Einstellmöglichkeiten und Effekten sowie ein FM-Radio mit automatischer Sendersuche, erlaubt den Versand von SMS-, MMS- und WAP-Push-Mitteilungen, unterstützt Java-Spiele und 16-stimmige polyphone Klingeltöne und ermöglicht das mobile Surfen via GPRS-Verbindung auf WAP-Seiten und den Download von Klingeltönen oder Hintergrundbildern. Dazu kommen eine SOS-Nachrichten- und eine uTrack-Funktion für Notfälle oder zur Handy-Lokalisierung nach einem Handy-Diebstahl. Ausgeliefert wird das Samsung SGH-M300 mit einem Stereo-Headset.

Ein FM-Radio und eine integrierte Kamera weist auch das Sony Ericsson K220i auf, beide zeigten sich im Test jedoch deutlich leistungsschwächer als das Samsung-Handy. Als einzige Fotofunktion bietet das Sony-Ericsson-Handy eine Diashow, das Handy im Barrenformat unterstützt zudem SMS und MMS sowie WAP-Push-Nachrichten und besitzt einen Infrarotport für die Übertragung von Bildern oder Klingeltönen auf ein anderes Handy oder den Laptop.

Das Nokia 1200 im schlichtem Barrenformat und mit Graustufen-LCD kommt mit der schmalsten Ausstattung und knappsten Bedienungsanleitung. Neben der Telefonie- und SMS-Funktion stehen ein Kalender, ein Rechner, ein Währungsumrechner, eine Stoppuhr sowie ein Toneditor zum Basteln eigener Klingeltöne über die Tastatur bereit. Zudem verfügt das Nokia-Handy über eine Leuchte am oberen Gehäuserand, die sich beispielsweise beim Suchen des Schlüssellochs im dunklen Hausflur als hilfreich erweisen kann, und einen Headset-Anschluss. Auf MMS, WAP, Musikplayer oder Digitalkamera muss der Besitzer des Nokia 1200 verzichten. Wer sich dennoch mit den wenigen vorhandenen Funktionen auskennt, kann sich einfache Anwendungen vom Nokia 1200 auf dem Display zeigen lassen.

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