![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Martin Ostermayer: Weiter so - mit mehr Mut zur Konsequenz25.12.2007
15:38 Gastkommentar des blau.de-Chefs zu "10 Jahre offener Tk-Markt"
Die Liberalisierung des deutschen Telekommunikationsmarktes hat sich für die
Verbraucher in den vergangenen zehn Jahren ausgezahlt:
Freier Wettbewerb ist
das richtige Mittel, um die Telefonkosten dauerhaft zu senken. Nicht zuletzt
die Mobilfunkdiscounter wie
blau.de sind dafür der beste Beweis. Unser junges
Marktsegment hat einen längst überfälligen Preisrutsch in der
Mobilfunktelefonie ausgelöst. Das kommt bei den Verbrauchern an: Nach gut
zwei Jahren beträgt der Marktanteil der Discounter heute bereits rund
10 Prozent.
Die bisherige Entwicklung ist also ein Schritt in die richtige Richtung. Doch
es ist noch viel mehr möglich. Das zeigt der Blick über die Grenze nach
Österreich. Dort hat die konsequente Liberalisierung dazu geführt, dass sich Mobilfunkkunden über Minutenpreise von 4 bis 5 Cent freuen - auch in
Fremdnetze übrigens. Die Folge: 60 Prozent aller Gesprächsminuten werden
in Österreich mit dem Handy geführt, während es hierzulande
magere 23 Prozent sind. Angesichts des höheren Gesprächsaufkommens und
der durchschnittlich längeren Gesprächsdauer liegt auch der monatliche ARPU
unserer österreichischen Kollegen deutlich über dem Monatsumsatz, der
hierzulande pro Mobilfunkkunde erwirtschaftet
wird.
Doch die Bundesnetzagentur ist nach wie vor sehr zögerlich, wenn es um die konsequente Anpassung der Terminierungsentgelte im Sinne der Verbraucher geht. Die aktuelle Senkung ist zwar ein richtiger, aber auch nur ein halbherziger Eingriff. Zumal die Laufzeit bis März 2009 unnötig lang ausgefallen ist. Bis dahin verdienen die Netzbetreiber weiterhin viel zu viel an den hohen Interconnect-Entgelten. Und so lange sie vornehmlich an ihre EBITDA-Margen denken, wird der Verbraucher vergeblich darauf warten, dass sie ihre Preise freiwillig senken. Die Konsequenzen sind geradezu absurd: Heute ist es möglich, mit einem Tarif wie blauworld für 5 Cent pro Minute aus dem deutschen Mobilfunknetz zu einem chinesischen Handy zu telefonieren. Während für ein Telefonat innerhalb Hamburgs, wenn es aus dem Festnetz zu einem Handy geführt wird, schon allein mindestens 9,42 Cent pro Minute an Terminierungsentgelten (inklusive Mehrwertsteuer) fällig werden. Ohne dass der Anbieter, der die ausgehende Leitung zur Verfügung stellt, daran irgendetwas verdient. Das muss sich ändern! Weitere
Gastkommentare zu "10 Jahre Tk-Marktliberalisierung"
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
||||||
| RE: Das muss ja vom richtigen kommen... | alexander-kr. | 25.12.07 17:27 | |||||||
| Das muss ja vom richtigen kommen... | mvm | 25.12.07 16:53 | |||||||
- Handyspiele stehen in der Warteschleife
- Martin Ostermayer: Weiter so - mit mehr Mut zur Konsequenz
- Kontaktdaten auf neue Handys übertragen
- 2002: Aus für Quam, Start für DSL light
- Roaming-SIM von United Mobile rechnerisch kostenlos
- Alle Meldungen aus der Kalenderwoche, aus der auch obige Meldung ist
- Alle Meldungen der letzten sieben Tage
| Netzbetreiber: | ||
|   |
Vodafone o2 Germany |
|
| Service-Provider (Auswahl): | ||
|   |
Blau freenetMobile Fonic klarmobil simply Tchibo |
|
| Alle Firmen in der Übersicht. | ||