Verkaufsstart

iPhone ohne SIM-Lock in Frankreich ab 649 Euro

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Wie berichtet ist das Apple iPhone ab heute Abend auch in Frankreich zu bekommen. Das Handy wird exklusiv von Orange verkauft und kostet mit den speziell für das iPhone vorgesehenen Verträgen - wie bei T-Mobile in Deutschland - 399 Euro. Wer das Gerät mit einem beliebigen anderen Orange-Vertrag erwirbt, zahlt 549 Euro. Als weitere Option besteht die Möglichkeit, das iPhone auch ohne Vertrag zu erwerben. Das Gerät kostet dann 649 Euro.

Apple iPhone 8GB

In jedem Fall ist das Kulthandy zu den genannten Preisen jedoch mit einem Netzlock versehen und funktioniert nur mit einer Orange-SIM-Karte. Für 100 Euro Aufpreis kann man das iPhone aber sofort entsperren lassen, so dass es mit einer beliebigen Betreiberkarte funktioniert. Nach Ablauf von sechs Monaten ist das Entsperren kostenlos. Wer schon jetzt kauft und sich ein halbes Jahr geduldet, bekommt ein für alle SIM-Karten freies iPhone somit in Frankreich für 649 Euro. Soll das Gerät sofort einsatzbereit sein, so fallen hierfür insgesamt 749 Euro an.

iPhone ohne SIM-Lock in Frankreich deutlich billiger als in Deutschland

Damit ist ein offenes iPhone in Frankreich deutlich günstiger als in Deutschland, wo T-Mobile das Apple-Handy nur aufgrund einer Einstweiligen Verfügung zurzeit ohne Vertrag und ohne Netzlock für 999 Euro anbietet. Sollte T-Mobile in der gerichtlichen Auseinandersetzung mit Vodafone, das die Einstweilige Verfügung erwirkt hat, Recht bekommen, soll der Verkauf der für alle SIM-Karten offenen iPhones sofort eingestellt werden.

Die Telekom-Mobilfunktochter hat unterdessen gegenüber der Bundesnetzagentur die von debitel erhobenen Vorwürfe gegen das iPhone-Vertriebsmodell zurückgewiesen. Die Bundesnetzagentur will die Stellungnahme des Netzbetreibers nun prüfen. Wie lange dies dauert, ist allerdings offen.

Orange bestätigt iPhone-Tarifdetails

Bestätigt haben sich nun auch die Preise für die französischen iPhone-Tarife, über die wir bereits vor einigen Tagen berichtet haben. Die Pakete kosten zwischen 49 und 119 Euro im Monat und bieten zwischen vier und 16 Gesprächsstunden plus 50 bis 1000 SMS monatlich. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt standardmäßig - wie in Deutschland - zwei Jahre. Orange bietet aber im Gegensatz zu T-Mobile an, gegen einen monatlichen Aufpreis von 4,50 Euro die Vertragslaufzeit auf zwölf Monate zu verkürzen.

Wie T-Mobile in Deutschland behält sich auch Orange in Frankreich das Recht vor, die Bandbreite für die Internet-Flatrate bei Vielnutzern zu drosseln. Während T-Mobile hier zwischen den Complete-Tarifen unterscheidet und die Drosselung ab einem monatlichen Verbrauch von 200 MB bzw. 1 oder 5 GB vorsieht, liegt die Grenze in Frankreich unabhängig vom gewählten Vertrag bei 500 MB. Abzuwarten bleibt, inwieweit Orange in der Praxis die Brandbreite drosselt. T-Mobile hatte im Vorfeld der iPhone-Vermarktung erklärt, zunächst von dieser in den Verträgen vorgesehenen Möglichkeit nicht Gebrauch zu machen. Auch ersten Userberichten zufolge erfolgt keine Drosselung.

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