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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 30.05.2012 |
Mit Instant Messengern kostenlos telefonieren22.11.2007
00:00 ICQ & Co. ermöglichen auch Telefonie über das InternetInhaltsverzeichnis:1. Mit Instant Messengern kostenlos via Internet telefonieren2. Windows Live: Kooperation mit Verizon Web Calling beendet 3. Skype Pro: 2,30 Euro pro Monat plus 4,5 Cent pro Gespräch ins Festnetz
Telefonieren über das Internet ist unser Schwerpunktthema
in diesem Monat. Neben den klassischen Voice-over-IP-Angeboten,
die im so genannten SIP-Protokoll abgewickelt werden, gibt es noch weitere
Telefondienste im Word Wide Web. So wurden auch die verschiedenen
Instant Messenger in den letzten Jahren weiter
entwickelt.
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Einige dieser Programme ermöglichen mittlerweile nicht nur das Chatten, sondern auch Führen von Telefongesprächen. In unserem heutigen Ratgeber erfahren Sie, mit welchen Messaging-Clients Sie auch telefonieren können, was Sie dazu benötigen und welche Kosten für die Nutzung anfallen. Mit ICQ auch telefonisch und per Video kommunizierenEiner der erfolgreichsten Instant Messenger ist zweifellos ICQ. Der ursprünglich von Mirabilis ins Leben gerufene Dienst wurde später von AOL übernommen und seitdem immer mehr mit dem AOL Instant Messenger verknüpft. So können die Nutzer von ICQ und AIM sich auch gegenseitig in ihre Kontaktlisten aufnehmen und miteinander chatten. Beide Dienste haben aber dennoch einige Eigenarten bewahrt, die es bei dem jeweils anderen System nicht gibt. So können sich Nutzer des AOL Instant Messengers auch an zwei PCs oder aber am PC und Handy gleichzeitig einloggen. Eingehende Textmitteilungen kommen dann parallel auf beiden Geräten an und es ist unerheblich, von welchem der beiden PCs bzw. Handys aus man selbst Nachrichten schreibt bzw. beantwortet. Die Doppel-Einwahl ist bei ICQ nicht möglich. Sobald man sich an einem neuen Handy, Notebook oder Desktop-PC einwählt, verliert das Gerät, mit dem man den Dienst zuvor genutzt hat, die Verbindung. Dafür können ICQ-Nutzer untereinander auch telefonieren. Wer eine Webcam besitzt, kann auch Video-Chats aufbauen. Die Nutzung dieser Dienste ist kostenlos - auch dann, wenn man beispielsweise grenzübergreifend auf diese Art telefoniert. Während zum Chatten auch ein schmalbandiger Internet-Zugang ausreicht, sollte es für die Sprachübertragung schon DSL oder Kabel-Internet sein. Daneben wird noch ein Headset benötigt, das an den PC angeschlossen wird, um darüber dann zu telefonieren. GoogleTalk will künftig auch das SIP-Protokoll unterstützenEinen eigenen Instant Messenger gibt es auch von Google. Dabei deutet der Name GoogleTalk schon darauf hin, dass man sich mit diesem Tool nicht nur textuell, sondern auch per Sprache unterhalten kann. Vorteil gegenüber anderen bekannten Instant Messengern ist die Kompatibilität mit dem offenen Jabber-Standard. So kann man Jabber-Nutzer, die andere Dienste verwenden, ohne Umweg in seine Kontaktliste aufnehmen, während das für ICQ, AIM, den Windows Live Messenger oder den Yahoo! Messenger nur über den Umweg eines sogenannten Jabber-Transports geht. Untereinander können die GoogleTalk-Kunden auch kostenlos telefonieren. Das funktioniert wie bei ICQ allerdings nur, wenn man eine entsprechende Software verwendet - beispielsweise die Original-GoogleTalk-PC-Software. Allerdings kündigt Google auf den Online-Seiten seines Instant Messengers an, künftig auch das SIP-Protokoll zu unterstützen. Dann wäre der Service mit anderen SIP-Diensten wie sipgate und bellshare, GMX und DUSnet kompatibel. Wann die SIP-Unterstützung eingeführt wird, ist indes noch nicht bekannt.
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