![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
ITU gibt UHF-Frequenzbereiche für Mobilfunk frei20.11.2007
10:58 Ablösung des analogen durch den digitalen Rundfunk ermöglicht Neubelegung
Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) hat zum Ende der World Radiocommunication
Conference (WRC) in Genf ihre Pläne für die Neubelegung von
Frequenzspektrum im UHF-Band (UHF steht für Ultra High Frequency) bekanntgegeben.
Demnach sollen Teile des UHF-Bandes für breitbandige Mobilfunkdienste (IMT) freigegeben werden. Bislang für analoge
Rundfunkdienste reservierte Frequenzbereiche, die durch den Übergang von
analogen zum digitalen Rundfunk frei werden, können damit von
Mobilfunk-Netzbetreibern genutzt werden. Das UHF-Band hat den Vorteil größerer
Reichweite und besserer Funkabdeckung in Gebäuden und ermöglicht damit den
Netzbetreibern den kostengünstigen Aufbau und Betrieb von Breitband-Netzen,
besonders in ländlichen Gegenden.
Die internationale Verband der Mobilfunk-Industrie GSM Association (GSMA) begrüßte die Entscheidung als wichtige Entscheidung zur Überwindung des "digitalen Grabens" zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern. "Die Entscheidung der WRC ist ein wichtiger Schritt, der hunderten von Millionen Menschen in Entwicklungsländern sowie in ländlichen Gebieten der entwickelten Welt bezahlbaren Zugang zu Breitband-Diensten ermöglichen wird", erklärte Tom Phillips, Chief Government & Regulatory Affairs Officer bei der GSMA. "Funksignale im UHF-Band haben eine höhere Reichweite als Signale in höheren Frequenzbändern und ermöglichen damit zukünftigen mobilen Breitband-Netzwerken Reichweiten wie gegenwärtige 2G-Mobilfunknetze." Wieder eine Chance für einheitlichen Weltstandard verpasstDie Neubelegung von Bereichen des UHF-Bandes wird aber auf Grund von komplexen technischen und regulatorischen Unterschiedlichkeiten aber auch Streitigkeiten, besonders zwischen Mobilfunk- und Rundfunk-Fraktion, weltweit nicht einheitlich sein. Es wurde zwar eine Harmonisierung der Freigaben in verschiedenen Welt-Regionen erreicht. So haben China, Indien und Japan eine Harmonisierung mit den Länder des amerikanischen Kontinets beschlossen, während sich Afrika, Europa, der Mittlere Osten und asiatische Länder ihrerseits auf eine Frequenz-Harmonisierung geeinigt haben. Während die GSMA dieses Modell der Harmonisierung lobt und erklärt, die Industrie habe dadurch den Vorteil der Einsparungen durch Massenproduktion, wodurch auch günstigere Preise für Endgeräte ermöglicht würden, sehen Kritiker in der Entscheidung eine verpasste Chance für eine weltweit einheitliche Frequenz-Zuteilung. Die Konsequenz wäre, dass, vergleichbar mit dem Scheitern von UMTS als Weltstandard, Geräte, die in Europa und harmonisierten Regionen auf den dort zugeteilten Frequenzen arbeiten, beim Auslands-Aufenthalt, beispielsweise in den USA, nicht oder wieder nur über den Umweg von Dual-Mode-Geräten, brauchbar wären. Neben den Beschlüssen zur Neubelegung von Teilen des UHF-Bandes wurden auch Frequenzbereiche im Gigahertz-Bereich für den Mobilfunk freigegeben, während das C-Band für Satelliten-Dienste nicht für IMT freigegeben wurde. An der vierwöchigen ITU-Konferenz nahmen 2 800 Delegierte aus 164 ITU-Mitgliedsstaaten teil. Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 20.11.2007:
- Carpo verschenkt wieder VoIP-Hardware und Guthaben |
|
Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||