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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Internet per TV-Kabel gewinnt Marktanteile17.11.2007
17:14 Kabelnetzbetreiber zwischen Programmanbietern und Netzkartellen
Die mittelständischen unabhängigen
Kabelnetzbetreiber haben gegenüber den regionalen Telekom-Nachfolgern
ihre Position im Wettbewerb sichern und ausbauen können. Heinz-Peter
Labonte, FRK-Sprecher, betonte anlässlich des diesjährigen
FRK-Kabelkongresses in Leipzig: "Seit 1998 haben wir den regionalen
Nachfolgegesellschaften der ehemaligen Deutschen Telekom wie
Kabel Deutschland oder Unity Media rund 23 Prozent ihrer Kunden abgejagt.
Das ist den über 8 000 Unternehmen mit rund 12 Millionen
angeschlossenen Kabelhaushalten durch Kundennähe und zeitgemäße
Programmangebote gelungen."
nächste Seite: Positionen im deutschen Kabelmarkt
Dr. Robert Henkel vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie stellte fest: "Der Marktanteil des Kabels ist um 1,5 Prozentpunkte auf 4,7 Prozent gestiegen; das Kabel hat damit deutlich mehr Internet-Kunden als Verbreitungstechniken wie stationärer Funk, Satellit und Powerline zusammen. Immerhin - trotz weiterhin wachsender DSL-Anschlusszahlen - ist der Marktanteil von DSL in diesem Jahr erstmals um 2,2 Prozentpunkte auf 94,8 Prozent zurückgegangen. Kabel gewinne, so Henkel, bei Verfügbarkeit und Nutzung schnell an Bedeutung; die Zahl der über Kabel zumindest teilweise versorgten Gemeinden habe innerhalb eines Jahres um über 200 Prozent zugenommen. Ungebremste Einflussnahme ausländischer InvestorenMit dem diesjährigen Tagungsmotto "Kabelnetzbetreiber zwischen Programmanbietern und Netzkartellen" bilanzierte der FRK-Fachverband für Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen die Markttrends für die unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreiber in den zurückliegenden 24 Monaten. Der deutsche Kabelfernsehmarkt habe in den vergangenen zwei Jahren erhebliche Anstrengungen der regionalen Kabelgesellschaften Kabel Deutschland, Kabel BW und Unity Media und deren Flops erlebt. Seit dem letzten Jahr würden nur immer wieder die gleichen 12 Millionen Kundenhaushalte über Refinanzierungen, Käufe und Verkäufe von einem Besitzer zum nächsten weitergereicht, von einem Joint Venture der internationalen Finanzkonglomerate zum nächsten, erläuterte der geschäftsführende stellvertretende Vorsitzende des FRK, Heinz-Peter Labonte, im Pressegespräch. Sie seien gerade kein Zeichen für Markt- und Kundenfreundlichkeit. Dabei zeige sich immer deutlicher, dass eine ungebremste Einflussnahme ausländischer Investoren auf die zentrale und sensible Kommunikationsinfrastruktur im internationalen Vergleich nur in Deutschland möglich sei.
Ein weiteres Bespiel sei die Situation beim Pay-TV: Zunächst hatte
Arena den Pay-TV-Sender Premiere bei den Fußball-Bundesligarechten
ausgetrickst und arbeitete anschließend gegen Premiere. Dann habe
Premiere Arenas Marktpenetration gerettet. Und jetzt sei Arena weg
vom Fenster.
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