Die
Deutsche Telekom hat den Verkauf ihrer
Funktürme
in Deutschland und den USA überraschend abgeblasen. Außerdem werde wie
berichtet
auf die Veräußerung ihrer Telefonauskunft
11833 verzichtet, sagte ein
Sprecher des Bonner Konzerns. Nach "eingehender Prüfung
und zahlenreichen Gesprächen mit Kaufinteressenten" habe man
entschieden, die Beteiligungen nicht zu veräußern.
Die Funktürme standen seit März auf dem Prüfstand, als der neue
Vorstandsvorsitzende René Obermann bei der Vorstellung seiner
Strategie eine ganze Reihe von möglichen Desinvestitionszielen
genannt hatte. Der größte Teil der Liste ist abgehakt. So trennte
sich die Telekom von ihren Internetbeteiligungen in Spanien und
Frankreich sowie weiteren Immobilien. Zuletzt wurde vorige Woche der
Rundfunkdienstleister Media & Broadcast an den französischen
Spezialisten TDF veräußert.
Die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm Gesellschaft (DFMG) betreibt
annähernd 22 000 Funkanlagen - ungefähr 14 000 Mobilfunkantennen auf
Hausdächern, rund 6 000 Funkmaste sowie etwa 500 Türme, unter ihnen
der Berliner Fernsehturm und der Münchner Olympiaturm.
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