Jetzt ist es soweit - der Bonner Mobilfunkbetreiber
T-Mobile verkauft hierzulande exklusiv das
iPhone von
Apple.
Die Preise für das Kulthandy sind schon länger bekannt: Neben dem Verkaufspreis
für das
iPhone an sich in Höhe von 399 Euro müssen die
Kunden noch einen Mobilfunktarif von T-Mobile hinzubuchen, der entweder
49 Euro,
69 Euro oder
89 Euro monatliches
Grundentgelt kostet. Über die Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten
summieren sich die Grund- und Einmalkosten im günstigsten Fall so auf
1 600 Euro - viel Geld für einen Mobilfunknutzer.
Demgegenüber können Handyfans, für die es nicht unbedingt das iPhone sein
muss, mit vergleichbaren Mobiltelefonen anderer Hersteller ordentlich Geld
sparen. Dass nämlich ein Handymodell allein an eine spezielle Tarifgruppe
gekoppelt und ohne Abschluss eines neuen Mobilfunkvertrags gar nicht erhältlich
ist, stellt zurzeit einen Ausnahmefall dar. Wer auf Geräte wie das
Nokia N95, den
HTC Touch oder das in Kürze erhältliche
Sony Ericsson W960i zurückgreift,
hat die freie Tarifauswahl und kann so insgesamt deutlich günstiger telefonieren,
SMS-Mitteilungen versenden und mobil im Internet
surfen. Wir zeigen Ihnen preisgünstigere Alternativen.
Das iPhone im Vergleich

Apple iPhone
Jenseits des Kultfaktors handelt es sich beim iPhone um ein
Quadband-
Smartphone (GSM-Netze um 850, 900,
1 800 und 1 900 MHz) mit einem 320 mal 480 Pixel
auflösenden Touchscreen, einer virtuellen Tastatur, einer
2-
Megapixel-Kamera,
einem MP3-Player, 8 GB internem Speicherplatz, der sich allerdings nicht durch
Speicherkarten erweitern lässt, einer
WLAN-Schnittstelle
für den Internetzugang an Hotspots und mobiler Datenübertragung mit
GPRS- bzw.
EDGE-Geschwindigkeit - im Grunde genommen
also um ein besseres
Multimedia-Handy in schicker Verpackung
und mit neuartiger Benutzerführung.
Anrufe lassen sich beispielsweise durch das einfache Berühren eines auf dem
Display angezeigten Namens oder einer
Rufnummer starten, auch aus Webseiten heraus. Dank eines speziellen
Bewegungssensors erkennt das Display automatisch, in welcher Position der
Nutzer das iPhone hält und passt die Bildschirm-Darstellung entsprechend an.
So lassen sich beispielsweise Internetseiten im Querformat ohne seitliches
Scrollen lesen. Führt der Nutzer das Handy zum Ohr, schaltet sich zudem von
selbst eine Bildschirmsperre ein. Ein Umgebungslichtsensor passt die
Helligkeit des Displays automatisch an die gegebenen Lichtverhältnisse an,
um die Darstellung zu verbessern und Energie zu sparen.
Vergleichbare Multimedia-Geräte bieten auch andere Handy-Hersteller,
beispielsweise Nokia mit dem
N95, Sony Ericsson
mit dem W950i sowie dem Ende November
auf den Markt kommenden W960i oder
HTC mit dem von uns bereits
getesteten Smartphone
Touch. Einige dieser Geräte haben wir bereits
zuvor dem Apple iPhone gegenübergestellt.