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Im Test: Das Dual-SIM-Handy DST11 von General Mobile28.10.2007
15:56 Zwei SIM-Karten in einem Handy können praktisch sein und Kosten sparenInhaltsverzeichnis:1. Doppelt kann Kosten sparen2. Nicht für das mobile Surfen ausgelegt 3. Bluetooth und Infrarot sind für das DST11 Fremdwörter 4. Kaum Abstriche beim Telefonieren und Simsen
Von Björn Brodersen
Kein Mobilfunktarif ist durchweg günstig - an irgendeiner Stelle versucht der
Mobilfunkanbieter, die Kosten, die ihm beispielsweise durch günstige netzinterne
Telefonate oder den Mitteilungsversand zum Sonderpreis entstehen, wieder
reinzuholen. Die Lösung dieses Problems können so genannte Dual-SIM-Handys sein.
In diese Handys kann der Mobilfunkkunde nicht nur eine sondern zwei SIM-Karten
einlegen und parallel nutzen. So kann er beispielsweise für das Telefonieren
einen günstigen Discount-Tarif nehmen und
für das SMS-Versenden den Web-Tarif eines Netzbetreibers
mit monatlichen Inklusiv-SMS. Mit dem
DST11 des amerikanischen Herstellers
General Mobile ist
jetzt ein solches Dual-SIM-Handy auf dem deutschen Markt erhältlich. Wir haben
es im Test auf Herz und Nieren geprüft.
Das DST11 kommt zusammen mit zwei Akkus
![]() Das DST11 von General Mobile Zum Einlegen der SIM-Karten muss zunächst der Akku entfernt werden, beide SIM-Karten liegen im Gerät orthogonal zueinander. Nach dem Einschalten des DST11 wird der Nutzer bei aktivierter Sicherheitsfunktion nach den beiden PIN-Codes gefragt. Hat er zuvor nicht überprüft, welcher SIM-Karten-Schacht als PIN 1 bezeichnet wird, kann er hier eventuell zunächst die falschen vier Ziffern eingeben. Ein schnelles Nachschlagen in der Bedienungsanleitung hilft hier nicht weiter, denn diese Information liefert General Mobile bzw. der Vertriebspartner in Deutschland, HSWcom, dort nicht. Nach dem zweiten Fehlversuch bei der PIN-Code-Eingabe sollte der Handynutzer vorsichtig sein, denn bei drei Falscheingaben wird eine SIM-Karte automatisch gesperrt - es kann ja auch sein, dass er sich vertippt hat oder an eine falsche Ziffernkombination denkt. Telefonieren im Netz von "T-mobile D2"Nach erfolgreichen PIN-Code-Eingaben erscheinen auf dem Handydisplay Angaben zu den beiden genutzten Netzen bzw. Mobilfunkanbietern, das Datum und die Uhrzeit sowie in der linken oberen Ecke des Bildschirms zwei kleine gelbe Symbole für die SIM-Karten zusammen mit den bekannten Balken-Icons für die Anzeige des gegenwärtigen Netzempfangs. Hier merkt man jedoch auf den ersten Blick, dass das DST11 nicht hierzulande entwickelt wurde. Die Monatsnamen werden falsch buchstabiert ("Oct") und in unserem Test wurde auf dem Display eines der genutzten Netze als "T-mobile D2" angezeigt. Rechtschreibfehler finden sich auch in der Bedienungsanleitung, sogar abrupt endende unvollständige Sätze haben wir entdeckt. Der Besitzer kann wählen, ob er das DST11 im Dual-Modus, also bei SIM-Karten gleichzeitig, nutzen möchte oder nur jeweils eine bestimmte SIM-Karte zur Zeit. Optional kann er sich das auch jedes Mal beim Einschalten des Handys von Neuem fragen lassen und dann spontan entscheiden.
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