"Voice over IP (
VoIP) ist weiter auf dem Vormarsch." So
lautet das Fazit der neuen
Telco-Trend-Studie von
Steria Mummert
Consulting. Zwei Drittel (66,9 Prozent) der für die Studie befragten
Fach- und Führungskräfte der Telekommunikationsbranche messen der
Internet-Telefonie heute eine größere Bedeutung bei als der klassischen
Telefonie über analoge oder ISDN-Anschlüsse (41,1 Prozent). VoIP nehme in
der Einschätzung der Entscheider mittlerweile einen annähernd gleich
großen Stellenwert ein wie der Mobilfunkstandard
UMTS. Noch vor einem Jahr stuften nur 20 Prozent
der befragten Entscheider die Internet-Telefonie als wichtig ein.
Das grösste Ertragspotenzial verspreche weiterhin das Geschäft mit DSL-Anschlüssen. Für 70,8 Prozent der befragten
Entscheider sei das Breitbandinternet die wichtigste Technologie. Rund
20 Prozent der Befragten zählen das Fernsehen über das Internet
(IPTV) zu den wichtigsten Telekommunikationsdiensten.
IPTV profitierte vor allem von der hohen Verbreitung breitbandiger
Internetzugänge und es werde erwartet, dass das Fernsehen über das Internet in
Zukunft weitere Marktanteile gewinnen kann.
Darüber hinaus würden immer mehr Kommunikationsanbieter dazu übergehen,
unterschiedliche Telekommunikationsdienstleistungen aus einer Hand anzubieten.
Etwa 40 Prozent der befragten Entscheider messen Triple-Play (Telefon, Internet und TV) und
Quadruple-Play (Telefon, Internet, TV und Mobilfunk) bei den
Telekommunikationsdiensten eine große Bedeutung zu. Video on
Demand (11,3 Prozent) und interaktives
Fernsehen (7,3 Prozent) werden als weniger wichtig eingeschätzt.