Nokia hat vor allem durch massives Wachstum in
Asien und Afrika seine Stellung als weltgrößter Handy-Anbieter im
dritten Quartal weiter ausgebaut. Der eigene Weltmarktanteil sei in
den vergangenen zwölf Monaten von 36 auf 39 Prozent gestiegen, teilte
das finnische Unternehmen heute in Helsinki mit. Den
Reingewinn konnte Nokia mit 1,56 Milliarden Euro und einem Plus von
85 Prozent fast verdoppeln und übertraf auch damit die Erwartungen
von Analysten klar.
Der Umsatz stieg im dritten Quartal gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres um 28 Prozent auf 12,9 Milliarden
Euro. Sorgenkind bleibt die Netzwerksparte Nokia Siemens Networks im
Verbund mit Siemens. Sie fuhr
einen operativen Verlust von 120 Millionen Euro ein. Man wolle hier
zusätzlich zu bisher geplanten
"Synergieeffekten" über 1,5 Milliarden Euro bis Ende 2008 weitere
500 Millionen Kosten einsparen, verlautete aus Helsinki.