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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Ohne Etikettenschwindel: Handy-Tarife für die Jugend11.10.2007
00:00 Mobilfunktarife, die sich wirklich für Kinder und Jugendliche eignenInhaltsverzeichnis:1. Mehr Umsatz durch junge Kunden2. Die Netzbetreiber-Tarife für Kinder 3. Jugendliche sparen mit Discount-Tarifen 4. Die Mobilfunkangebote der Festnetz-Anbieter
Kinder und Jugendliche rücken als Umsatzquelle
immer mehr in den Fokus der Mobilfunkanbieter:
Studien zufolge besitzt ein Sechstel der 6- bis 7-Jährigen ein eigenes
Handy, bei den 12- bis 13-Jährigen sind es knapp drei Viertel.
Unter den Jugendlichen bis 19 Jahre hat fast jeder ein Mobiltelefon. Zu
den beliebtesten Handy-Funktionen, die Kinder und Jugendliche nutzen, gehören
neben dem Telefonieren das Versenden von SMS-Mitteilungen
und Schnappschüsse mit der integrierten Digitalkamera.
Im Schnitt geben 12- bis 19-Jährige 20 Euro im Monat für Mobilfunkdienste aus,
dabei reicht bisweilen das eigene Taschengeld nicht aus, um die Handy-Rechnung zu
begleichen.
nächste Seite: Die Netzbetreiber-Tarife für Kinder
Die Mobilfunkanbieter haben auf die zunehmende Handy-Nutzung von Kindern und Jugendlichen reagiert und teilweise spezielle Mobilfunktarife herausgebracht, die den Bedürfnissen der jungen Kundschaft entgegenkommen sollen. Doch nicht jeder Kinder- oder Jugend-Tarif ist auch wirklich empfehlenswert. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Handy-Tarifen Kinder und Jugendliche am günstigsten fahren. Telefonieren und SMS-Versand sind beliebteste Anwendungen
Kein Interesse hegen die Jugendlichen bislang am mobilen Internetsurfen, obwohl vier Fünftel von ihnen ein internetfähiges Handy besitzen, auch auf Dienste wie Handy-TV oder Downloads wie Logos und Klingeltöne, die oft als Kostenfalle für Kinder und Jugendliche bezeichnet werden, können viele Jugendliche verzichten. Woran dies liegt, ist nicht klar: Es kann sowohl an hohen Nutzungsentgelten als auch an der Servicequalität liegen. Die Wünsche der Eltern an den MobilfunktarifNun entscheiden natürlich häufig nicht die Kinder, über welchen Mobilfunktarif sie telefonieren und simsen, sondern ihre Eltern. Für sie spielt nicht nur das Nutzungsverhalten ihrer Sprösslinge eine Rolle bei der Tarifwahl sondern auch ein gewisser Kontrollgedanke: Beispielsweise ist es ihnen wichtig, das Kind ständig telefonisch erreichen zu können und bei Notfällen alarmiert zu werden und das Kind orten zu können. Gleichzeitig wollen sie verhindern, dass ihre Kinder mit nicht altersgerechten bzw. jugendgefährdenden Inhalten in Berührung kommen und die Telefonkosten durch unkontrollierte Handy-Nutzung explodieren. Die Mobilfunkanbieter haben spezielle Tarifangebote für Kinder herausgebracht, die diesen Anforderungen sowohl von Eltern und ihren Kindern gerecht werden sollen. Kandy Mobile und Toggo mobile bieten beispielsweise wie berichtet einen integrierten Handy-Ortungsdienst, ein eingeschränktes bzw. gar kein mobiles Internetangebot mit kindgerechten Inhalten, eine Kostenkontrollfunktion, eine Sperrfunktion für teure Sonderrufnummern und für die Kinder Handy-Gespräche ohne Aufpreis zu festgelegten Eltern-Rufnummern. Nachteile dieser Angebote: Beide Tarife ziehen eine monatliche Grundgebühr und lange Mindestvertragslaufzeiten nach sich, außerdem sind die weiteren Kosten - beispielsweise für Telefonate auf andere Handys - vergleichsweise hoch.
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