Der
Siemens-Konzern steht einem
Magazinbericht zufolge vor einer großen Umstrukturierung. Nach
Informationen der
Wirtschaftswoche will Siemens-Chef Peter Löscher
so schnell wie möglich Beteiligungen abstoßen, die der Konzern nicht
mehr zum Kerngeschäft zählt. Auf dem Prüfstand stünden den
Informationen zufolge unter anderem das Gemeinschaftsunternehmen
Nokia
Siemens Networks sowie die Tochter
Siemens Home and Office Communications Devices, in der das Geschäft
mit Festnetztelefonen gebündelt ist, und das Geschäft mit
Telekommunikationsanlagen für Unternehmen, das Siemens Enterprise
Geschäft. Vor rund zwei Jahren war das
Handy-Geschäft von Siemens durch BenQ
übernommen worden.
Allein in den Bereichen, an denen Siemens zu 100 Prozent
beteiligt ist, stünden damit rund neun Milliarden Euro Umsatz zur
Debatte und gut 57 000 Arbeitsplätze, meldete das Magazin
vorab. Das entspräche knapp zwölf Prozent der Belegschaft.