falsche Wörter

Gefährliche Suchbegriffe: Absurde Ideen im Anti-Terrorkampf

EU will angeblich Internetsuche überwachen
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Im Kampf gegen den internationalen Terrorismus will die EU-Kommission künftig die Internetsuche überwachen. Wer mit einer Suchmaschine wie Google nach "gefährlichen Wörtern" wie "Bombe", "Völkermord" oder "Terrorismus" forscht, soll überwacht werden. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Bezug auf den deutschen EU-Abgeordneten Alexander Alvaro (FDP).

Der Abgeordnete kritisierte das Vorhaben. Er sagte der Zeitung: "Ein verrückter Plan, der die Einfallslosigkeit der Kommission offenbart. Wer im Internet nach solchen Begriffen sucht, ist noch lange kein Terrorist."

Datenschützer warnen schon länger davor, dass die Überwachungsgesellschaft Realität wird. Das zeigt sich auch an der aktuellen Diskussion um die Online-Durchsuchung und die Vorratsspeicherung von Daten. Eine unbeobachtete Nutzung elektronischer Medien ist schon fast nicht mehr möglich.

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