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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Hessen hält Einsatz von Wahlcomputern für unproblematisch01.09.2007
13:42 Wahlgeräte seien sicher genug und schneller bei der Auszählung
Trotz angeblicher Hacker-Erfolge gegen
Wahlcomputer sieht das hessische Innenministerium keine Probleme für
den Einsatz der Geräte bei der kommenden Landtagswahl. Die
elektronischen Wahlgeräte vereinfachten die Stimmenauswertung und
führten schneller zu Ergebnissen, sagte Ministeriumssprecher Michael
Bußer in Wiesbaden. Verantwortlich für den Einsatz seien allerdings
Gemeinden und Kommunen. Sie müssten die Wahlhelfer im Umgang mit den
Geräten entsprechend ausbilden, um einen Missbrauch zu verhindern.
"Wenn wir erhebliche Zweifel an der Technik hätten, würden wir den
Einsatz nicht zulassen", sagte Bußer.
Fachleute vom Chaos Computer Club (CCC) hatten zuvor den unzulänglichen Schutz von Wahlcomputern kritisiert. Zum angeblichen Beweis knackte der CCC binnen Minuten ein Gerät der niederländischen Firma NEDAP und installierte darauf ein Schachspiel. Die Experten schrieben, es sei mit geringem Aufwand möglich, "eine praxistaugliche manipulierte Wahlsoftware zu erstellen, die keinerlei äußere, erkennbare Merkmale der Manipulation aufweist." Die verwendeten Siegel und Schlösser könnten keinem professionellen Manipulationsversuch widerstehen. Die Stimmabgabe könne so verändert werden, dass ein späterer Nachweis unmöglich sei. Ministeriumssprecher Bußer sah auf Nachfrage das Gutachten des CCC als weder relevant noch realistisch an. An Wahltagen sei nicht genug Zeit für Manipulationsversuche dieser Art. "Die Geräte werden geprüft und sind vom Bundesinnenministerium freigegeben." Vor dem Bundesverfassungsgericht (BVG) wird zur Zeit in einer Wahlprüfungsbeschwerde (AZ 2 BvC 3/07) ein Einspruch gegen die Geräte bei der Bundestagswahl 2006 geprüft. Mit einer Entscheidung sei nicht vor der hessischen Landtagswahl zu rechnen, teilte das BVG mit.
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dpa / Marie-Anne Winter
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