Zu viele Computer-Neustarts legten den Internettelefonie-Dienst lahm
Ein kleines Software-Update soll für den Ausfall des
Internet-Telefonie-Dienstes Skype verantwortlich
gewesen sein. Nach der Windows-Aktualisierung seien binnen
sehr kurzer Zeit sehr viele Computer neu gestartet worden. Der "massive Neustart" habe eine
Flut von Einwahl-Anfragen verursacht, die wiederum eine "Kettenreaktion" ausgelöst hätten,
erläuterten die Skype-Betreiber heute. Der Dienst, der weltweit mehr als 220 Millionen registrierte Kunden hat, war vergangene Woche rund zwei Tage zum Erliegen gekommen.
Durch den Ausfall habe man aber eine zuvor nicht bekannte Fehlerstelle in der
Netzwerk-Software entdeckt, die die "Selbstheilungs-Funktion" behindert habe. Einen Angriff
von außen, über den in den vergangenen Tagen spekuliert wurde, schlossen die Betreiber in
ihrer Mitteilung kategorisch aus, dennoch wird darüber in der Branche spekuliert. Mit der
Software von Skype können Nutzer über das Internet telefonieren und untereinander
Textnachrichten verschicken. Die Software schaltet dazu die Rechner der Kunden direkt zu
einem so genannten Peer-to-peer-Netzwerk zusammen.
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