Mit der 116 116 gibt es bereits seit zwei Jahren eine zentrale Rufnummer
für die Sperrung elektronischer Medien wie EC- und Kreditkarten. Wie
berichtet, soll
es künftig verschiedene weitere Nummern aus dem Nummernkreis 116 geben.
Berichtet haben wir bereits über die
116 000
für vermisste Kinder.
Nach dem Willen der Kassenärztlichen Vereinigung soll es künftig auch die 116 117 geben.
Anrufer sollen hier Ärzte mit Bereitschaftsdienst in ihrer
Nähe erreichen können. Nach Medienberichten
will die EU-Kommission Ende Oktober darüber entscheiden, ob die 116 117 für diesen
Zweck reserviert werden soll. Dann wäre auch ein europaweiter
Notruf für den ärztlichen Bereitschaftsdienst möglich.
Die 116 117 soll kein Ersatz für den Rettungs-Notruf 112 sein. Akute Notfälle,
bei denen es auf jede Minute ankommt, sollen weiterhin über diese Notrufnummer
gemeldet werden. Wer sich jedoch nur den Rücken verknackst hat oder über das
lange Wochenende eine starke Grippe bekommen hat, musste sich bislang
immer selber darum kümmern, die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes herauszufinden.
Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung gibt es alleine in Deutschland
aktuell 600 unterschiedliche Telefonnummern für den ärztlichen Bereitschaftsdienst.
Das könnte sich mit der 116 117 ändern.