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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Überblick: Musikdienste im Internet16.08.2007
00:00 Online-Musikdienste erfreuen sich zunehmender BeliebtheitInhaltsverzeichnis:1. Das digitale Rechtemanagement2. DRM-freie Musik im Internet 3. Die Wahl des Online-Musikdienstes 4. Download-Portale in der Übersicht
Musikportale im Internet erfreuen sich zunehmender
Popularität. Während der Absatz der klassischen Tonträger stagniert, glänzt das
Geschäft der Musik-Downloads beflügelt durch die zunehmende Verbreitung von
Breitband-Zugängen und
Internet-Flatrates mit zweistelligen
Zuwachsraten. Die angeschlagene Musikindustrie freut
sich, ein neues solides Standbein gefunden zu haben. Den Musik-Liebhabern dagegen
erschließt sich mit den Online-Musikshops eine neue Möglichkeit, Musik zu suchen,
in umfangreichen Archiven zu stöbern, Lieder Probe zu hören und per Mausklick
Songs oder Alben der Wahl im persönlichen digitalen PC-Plattenschrank abzulegen.
nächste Seite: DRM-freie Musik im Internet
Ganz unproblematisch und völlig sorgenfrei ist die Nutzung der Online-Musikshops aber leider nicht. Im Kampf gegen das Filesharing setzt die Musikindustrie auf digitales Rechtemanagement (DRM - Digital Rights Management). Die Musikstücke werden dabei mit Kopierschutz und Lizenzschlüsseln versehen, um die kostenfreie Verteilung der Musik über die P2P-Netze zu verhindern. Ein Unterfangen, das aber für die zahlungswilligen Kunden der Musik-Portale vielfältige Komplikationen und Einschränkungen beim Genuss ihrer ehrlich erworbenen Musikstücke mit sich bringt. EMI geht hier als erstes großes Musiklabel einen anderen Weg und bietet viele Titel als MP3-Datei ohne DRM-Schutz zu verkaufen, so dass man als Endkunde die erworbenen Titel selbst ohne Einschränkungen und Hemmnisse nutzen kann. Zahlreiche Independent-Labels setzen schon seit langem auf DRM-freie Musik und etablieren so eine große Musikszene ohne Beschränkungen neben den großen Musik-Labels. Wir geben im folgenden Artikel einen Überblick über die großen deutschsprachigen Musikangebote im Netz, die jeweilige Angebotsbandbreite sowie etwaige Nutzungsbeschränkungen. Die Beschränkungen der DRM-Welt
Damit jedoch nicht genug. DRM ist nicht gleich DRM: Die Mehrheit der Musik-Portale und Player-Hersteller setzten auf Microsofts WMA-Format mit DRM-Schutz. Apple hingegen mit seiner äußerst erfolgreichen Kombination iPod-iTunes nutzt das AAC-Format und FairPlay-DRM. Sony wiederum versuchte, sein ATRAC-Format zu etablieren, war damit allerdings weit weniger erfolgreich als Apple. Diese Formate sind untereinander nicht kompatibel, so, dass zum Beispiel iTunes-Titel nur auf iPods und ein Song im WMA-Format nur auf WMA-fähigen Playern abgespielt werden können. Eine einfache Format-Konvertierung gibt es nicht. Sicher: Es besteht die Möglichkeit, iTunes-Lieder auf CD zu brennen und über diesen Umweg die Songs in das DRM-freie MP3-Format umzuwandeln, bei WMA-Titeln funktioniert dies zumeist nur mit zusätzlichen Konverter-Tools. Unter dem Strich ist das aber eine umständliche, mit Qualitätseinbußen behaftete und rechtlich zumindest fragwürdige Notlösung. Wer online Musik einkaufen will, muss sich also zuerst für ein bestimmtes System entscheiden und ist dann auf Gedeih und Verderb an dieses System gebunden - wer möchte schon seine mit viel Zeit- und Kostenaufwand erstandene Sammlung von online erworbener Musik umständlich konvertieren und dabei auch noch Qualitätsverluste in Kauf nehmen?
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