teltarif.de MOBIL · DIENSTE · TOUR
Größtes deutschsprachiges Telekommunikations-Magazin *
Newsletter für: 
Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 13.02.2012 

Viele Unternehmen zahlen keine GEZ-Gebühren

04.08.2007
10:41

Niedrigere GEZ-Gebühr für WWW-PC und Handy führt zu Ertragseinbußen


Die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vermutet, dass in zwei Drittel aller deutschen Unternehmen schwarz ferngesehen oder Radio gehört wird. Rundfunkgebühren zahle "bisher nur ein Drittel aller Unternehmen, die eigentlich zahlen müssten, weil sie Rundfunkgeräte haben", sagte GEZ-Chef Hans Buchholz dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel. Seit Anfang des Jahres muss auch auf internetfähige PCs und Handys eine reduzierte GEZ-Gebühr in Höhe von 5,52 Euro entrichtet werden, wenn sonst noch keine Geräte angemeldet sind.

"Allein von den zirka 3,3 Millionen zur Umsatzsteuer angemeldeten Betrieben sind rund 2,1 Millionen nicht mit Geräten angemeldet", sagte Buchholz. Darüber hinaus bestehe noch eine "große Dunkelziffer". Die GEZ sehe bei Selbstständigen und Unternehmen noch "großes Potenzial". Eine gezielte Kampagne oder spezielle Maßnahmen zum Gebühreneinzug werde es aber nicht geben.

Deutlicher Ertragseinbruch bei der GEZ bis 2012 erwartet

Bis Ende Juni habe die GEZ rund 66 000 Anmeldungen von neuartigen Rundfunkgeräten bekommen, davon zirka 50 000 aus dem gewerblichen Bereich. Buchholz äußerte sich in der Zeitung zuversichtlich, die Prognose von rund 100 000 Anmeldungen neuartiger Geräte im gewerblichen Bereich zu erreichen.

Sorgenvoll blickt er allerdings auf den privaten Bereich. Hier registriert die GEZ eine hohe Zahl von Abmeldungen. So sind in den letzten sechs Monaten sehr viel mehr Radios und Fernseher abgemeldet worden als in den Vorjahren. Viele private Rundfunkteilnehmer melden ihre herkömmlichen Rundfunkgeräte ab, um stattdessen internetfähige PCs oder Handys anzumelden, für die eine geringere Monatsgebühr fällig wird. "Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass zuletzt die Anmeldung von herkömmlichen Geräten per Saldo erstmals negativ war. Setzt sich dieser Trend fort, besteht die Gefahr, dass uns zwei Drittel der Gebühreneinnahmen wegbrechen," sagte Buchholz.

Für die kommenden fünf Jahre erwartet die GEZ einen kräftigen Rückgang der Erträge. Buchholz: "Wir haben unsere Ertragsprognosen für den Zeitraum bis 2012 um 238 Millionen Euro reduziert. 2007 werden wir noch eine relativ stabile Entwicklung haben, aber ab 2009 wird das Gebührenaufkommen sinken."

Weitere Artikel zum Thema GEZ-Gebühren für Handy und PC:

Angebote unserer Partner

Unitymedia: Mach’s 3play: Jetzt die Kombiangebote mit DigitalTV entdecken. Jetzt zugreifen!
 
vorherige Meldung Drucken RSS E-Mail nächste Meldung
Anzeige:

Das neue Nokia Lumia 800: Jetzt informieren!
Alle-Netze-Flat fürs Smartphone. Jetzt sichern.

Hier klicken!
Nur 27,90€/Monat: Mobil-, Festnetz- und Internet-Flat
Testsieger SIM-Karte fürs Handy: nur 8 Ct/Min/SMS

Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
RE: Ja und was denn jetzt? Hohes Nivea. 21.12.11 20:13
GEZ "Wasserkopf entsorgen" chickolino 09.12.11 00:45
RE: Ja und was denn jetzt? MichaZ 06.12.11 21:57
RE: Ja und was denn jetzt? SoloSeven 06.12.11 15:17
Beitrags-Index ]  [ Thread-Index ] 

Weitere News vom 04.08.2007:

- E-Plus-Ableger Youni senkt Datenpreise
- Spam-Mails kosten Unternehmen 500 Euro pro Mitarbeiter und Jahr
- Blackberry-Dienste bald auch für Windows Mobile
- Bundesregierung empfiehlt Kabel statt WLAN
- Kinder im Internet: Checkliste für das Surfen im WWW
- Viele Unternehmen zahlen keine GEZ-Gebühren
- Alle Meldungen aus der Kalenderwoche, aus der auch obige Meldung ist
- Alle Meldungen der letzten sieben Tage

Werbung

hier klicken!


hier klicken!



 
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs]
*) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat
Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre