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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
EU genehmigt Gemeinschaftsunternehmen von Astra und Eutelsat28.07.2007
16:11 Mobile-TV, Sprach- und Datendienste via Satellit
Die Europäische Kommission hat der Schaffung eines Gemeinschaftsunternehmens
gemäß EU-Fusionskontrollverordnung zugestimmt, an dem die Satellitenbetreiber
SES Astra und Eutelsat beteiligt sein werden. Mit Hilfe des
Gemeinschaftsunternehmens soll die Satelliten-Infrastruktur für
mobiles Fernsehen sowie für
Sprach- und Datenkommunikationsdienste für mobile Geräte
bereitgestellt werden. Nach Auffassung der Kommission werde der wirksame
Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum nicht erheblich beeinträchtigt.
Die Kommission kam bei ihrer Überprüfung laut eigenen Angaben zu dem Schluss, dass die Kunden im Hinblick auf die Bereitstellung der Satelliten-Infrastruktur für die Inhaltsübertragung an Mobilgeräte weiterhin eine hinreichende Auswahl zwischen verschiedenen Infrastrukturen haben werden, die auf unterschiedlichen technischen Übertragungsstandards beruhen. Die Kommission gelangte ferner zu dem Ergebnis, dass das geplante Gemeinschaftsunternehmen nicht zur Abstimmung oder zum Ausbau der Tätigkeiten der eigenen Unternehmenssparten von Astra und Eutelsat führen wird, die vor allem Übertragungsdienste und -lösungen für Festgeräte anbieten. Im Hinblick auf die Infrastruktur für wechselseitige Sprach- und Datenkommunikation mit mobilen Geräten gelangte die Kommission zu dem Schluss, dass das Vorhaben keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken aufwerfen wird, weil neben dem Gemeinschaftsunternehmen eine ausreichende Zahl von starken Mitbewerbern auf dem betreffenden Markt tätig ist. Start im Jahr 2009SES Astra und Eutelsat hatten sich im vergangenen Jahr darauf verständigt, ein Joint Venture zu gründen, an dem beide Firmen zu 50 Prozent beteiligt sind. Das neue Unternehmen wolle die S-Band-Nutzlast auf dem Eutelsat-Satelliten W2A, der 2009 gestartet werden soll, betreiben. Die S-Band-Nutzlast stellt ein Investitionsvolumen von bis zu 130 Millionen Euro dar. Das S-Band (2,0 und 2,2 GHz), das sowohl für SES als auch für Eutelsat ein neues Frequenzband darstellt, bietet eine Reihe von Frequenzen, die für die Unterstützung eines drahtlosen Netzwerkes für mobile Applikationen optimiert sind. So können Videos und andere Dienste an Mobilgeräte wie Telefone, PDAs, Notebooks und Fahrzeugempfänger geliefert werden. Die S-Band-Nutzlast gilt auch Grundlage für eine Hybrid-Infrastruktur in Europa, in der sich Satelliten- und terrestrische Netzwerke ergänzen. Das soll etwa bei der Verbreitung von Handy-TV im Standard DVB-SH der Fall sein. Weitere Artikel zum Thema Handy-TV
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