Vor allem die Festnetz-Flatrate ist bei den Kunden begehrt
Startschwierigkeiten bei dem neuen Mobilfunk- und
DSL-Anbieter Congstar: Zurzeit
können die Kunden im Online-Kundenbereich die
Flatrate-Optionen des
Sprechtarifs im
T-Mobile-Netz weder hinzu- noch abbestellen. Nach Angaben
der Telekom-Billigmarke werde diese Funktion zumindest bis
Ende der Woche noch nicht zur Verfügung stehen. Wann genau damit zu rechnen ist,
dass die Kunden des No-Frills-Anbieters ihren Tarif selbst online ändern können,
konnte uns eine Sprecherin nicht sagen. Alternativ können die Congstar-Kunden aber
das Hinzubuchen oder Kündigen von Flatrate-Optionen per E-Mail an den Kundendienst
oder per Hotline-Anruf in Auftrag geben. Die Mitarbeiter geben die Anfragen
dann manuell in die Systeme ein.
Beschwerden erreichten uns auch von Lesern, dass für Congstar-Mobilfunkkunden ein
Gesprächsaufbau mit unterdrückter Rufnummer nicht möglich sei. Aufgrund eines
technischen Problems kämen die Verbindungen nur dann nicht zustande, wenn die
Anrufer ihre Rufnummer durch die Tastenkombination #31# manuell unterdrücken, so
die Sprecherin. Auch hier arbeite Congstar an einer Lösung. Bei Anrufern, die ihre
Rufnummer standardmäßig automatisch unterdrückten, würden dagegen wie gewohnt die
Verbindungen aufgebaut.
Sieben Tage nach dem Start zeigt sich Congstar zufrieden mit dem bisherigen Interesse
der Mobilfunk- und DSL-Kunden an dem neuen Angebot. Die Website habe an den ersten Tagen
einen wahren Besucheransturm erlebt, erklärte die Congstar-Sprecherin. Wie viele Kunden
Congstar bereits gewinnen konnte und welche Optionen am begehrtesten waren, wollte sie
aber nicht verraten. Sehr gut angenommen werde die Handy-Flatrate für Gespräche ins
deutsche Festnetz für 9,99 Euro im Monat.
Auch habe sie das Gefühl, dass die Kunden sehr gut einschätzen könnten, welche
Flatrate-Optionen für sie sinnvoll seien und welche nicht.